Es bleibt dabei: Die SG Geisfeld bliebt auch im 28. Saisonspiel ohne eigenen Sieg.
Eine Halbzeit lang wehrte sich das Schlusslicht aus dem Hochwald vehement gegen eine weitere Niederlage, ehe die Gäste aus der Vulkaneifel wie Phönix aus der Asche mit Spielfreude, Zug zum Tor und unglaublicher Effizienz zuschlugen. Zum Matchwinner avancierte Rafael Ismailov, der erst in der 40. Minute für den angeschlagenen Spielertrainer Marco Michels in die Partie kam und anschließend einen lupenreinen Hattrick schnürte (46., 48., 54.). Jannik Hennes erhöhte per Doppelpack binnen einer Minute auf 4:0 und 5:0 (64., 65.), bevor Lukas Duvivier per Foulelfmeter das halbe Dutzend vollmachte (67.). „Es freut mich vor allem für Rafael, dass er sich nach seiner langen Verletzungspause mit Knie-Operation so stark präsentiert hat bei seinem Comeback. Er hat innerhalb von neun Minuten das Spiel quasi entschieden. In Summe bin ich mit dem Auftritt sehr zufrieden“, attestierte Wiesbaums Trainer Marco Michels seiner Mannschaft einen couragierten Auswärtsauftritt. Wie Michels betont, habe man sich in der ersten Halbzeit noch extrem schwergetan, doch in der zweiten Halbzeit die Partie souverän runtergespielt. Geisfelds Trainer Björn Probst sprach davon, dass seine Mannschaft eine sehr gute erste Halbzeit gespielt habe. „Da können wir durchaus das 1:0 machen – die Chancen dazu waren vorhanden. In der zweiten Halbzeit war es wie abgeschnitten. Da machen wir zu viele Fehler und bringen eine wirklich schlechte Leistung auf den Platz. Nach dem 0:1 sind die Köpfe dann auch schnell runtergegangen. Wie das eben so ist bei einem Absteiger, wenn das Selbstvertrauen fehlt. Die Niederlage ist aber um drei, vier Tore zu hoch ausgefallen.“
Foto: Sandra Maes
