Mit einem 2:1-Erfolg vor heimischer Kulisse setzte sich die DJK Pluwig-Gusterath verdient gegen den Rangdritten von der Römischen Weinstraße durch und sicherte sich damit den vorzeitigen Verbleib in der A-Klasse.
Das Endergebnis stand bereits zur Halbzeit fest. Kenneth Harrow ließ die Mosella mit seinem 22. Saisontor in der siebten Minute in Führung ziehen. Als Pluwig im Anschluss daran aktiver und auch torgefährlicher agierte, fiel folgerichtig der Ausgleich. Nach Querpass von Peter Welter schob Christian Fox die Kugel zum 1:1 ins linke Eck (31.). Es war das erste Saisontor des 24-Jährigen. Der verletzungsbedingte Wechsel von Marcel Kohl verursachte eine Trotzreaktion bei den Pluwigern, die nun noch energischer und zielstrebiger auftraten. So führte eine Kopie des Führungstreffers noch vor der Pause durch Fox zum 2:1 (42.). Beide Mannschaften lieferten sich im zweiten Durchgang ein spanendes Spiel, bei dem auch Schweich Gelegenheit hatte, noch einmal zu egalisieren. Im Anschluss an zwei Eckbälle, bei denen der Schweicher Keeper Martin Klar mit nach vorne aufrückte, blieb Alfred Sartisson und dessen Torwart Jan Franzen in ihren Zweikämpfen Sieger und brachten das knappe 2:1 über die Zeit. Mosella-Coach Patrick Quary haderte ein wenig mit der eigenen Inkonsequenz in der Arbeit gegen den Ball – vornehmlich in der ersten Halbzeit. „Aufgrund der ersten Halbzeit ist es eine verdiente Niederlage. Wir haben zwar in der zweiten Halbzeit wenig zugelassen und hatten selber ein paar Abschlüsse, waren aber insgesamt zu ungenau in unseren Offensivaktionen. Zusätzlich waren wir auch insgesamt oft einen Schritt zu spät. Wir haben einfach zu wenig gemacht, um uns einen oder drei Punkte zu verdienen.“ Pluwigs Coach Uwe Wess sprach von einem enorm wichtigen Sieg. „Dass der Klassenerhalt jetzt fix ist, ist toll und erfüllt mich mit einer gewissen Erleichterung. Es hat mich sehr gefreut, dass wir nach dem Rückstand direkt zurückgekommen sind und die Mannschaft nicht aufgehört hat, an sich zu glauben und darüber hinaus auch spielerisch überzeugt hat. Schweich hat sich nie aufgegeben, doch wir haben alles konsequent wegverteidigt.“ Die beiden Tore fielen auf identische Art und Weise. Peter Welter war als Außenverteidiger über die linke Seite nach vorne gekommen und bediente Chris Fox, der von der rechten Mittelfeldseite kommend nach innen zog und in den Strafraum gespurtet ist. „Wir haben uns mit den beiden Toren vor der Halbzeit selbst belohnt für einen hohen Aufwand und eine intensive Spielweise“, so Wess.
