Mit einem 3:0-Auswärtserfolg sicherte sich Aufsteiger SG Weintal zwei Spieltage vor Schluss den vorzeitigen Ligaverbleib.
Sämtliche Tore fielen nach dem Seitenwechsel. Louis Berens hatte die Gäste in der 63. Minute mit einem Vollspannschuss unter die Latte mit 1:0 in Führung geschossen. Vier Minuten später war es Johannes Thielen, der einen Freistoß von Herbert Stuhlberg über die Stirn ins Netz rutschen ließ – 0:2 (67.). Schließlich machte Berens per verwandeltem Elfmeter nach einem Solo und Foul an ihm selbst per Strafstoß mit dem 3:0 den Weintaler Sieg wasserdicht (87.). In der ersten Hälfte hatten beide Mannschaften bereits Gelegenheiten, in Führung zu ziehen. Berens und Maurice Mertz scheiterten am Föhrener Keeper Dario Mock. Föhrens Torjäger und Routinier Nico Toppmöller scheiterte ebenso nach Standards am gut aufgelegten SG-Keeper Moritz Marxen. Weintals Trainer Dominik Bosl sprach dann auch von einem sehr verdienten Sieg. „Wir haben grundsätzlich ein gutes Spiel über 90 Minuten gemacht und sind Mitte der zweiten Halbzeit zu den entscheidenden Toren gekommen. Klar sind wir alle glücklich über den jetzt gesicherten Klassenerhalt. Nach dem Abpfiff haben wir noch so lange gewartet, bis die Ergebnisse von den anderen Plätzen durchgesickert waren. Dass wir anschließend in Föhren noch ein bisschen gefeiert haben, versteht sich von selbst.“ Wie Bosl betont, war Föhren über lange Bälle, Einwürfe und Freistöße sowie Eckbälle zwei, dreimal gefährlich vors Weintaler Tor gekommen. Prägend für den Coach war, dass „wir nach Ballverlusten schnell nach hinten umgeschaltet haben und uns wieder zügig sortieren konnten. Das haben wir richtig gut umgesetzt. Mit dem schnellen Christoph Weiland habe ich noch eine zusätzliche Waffe ins Spiel gebracht. Da hätten wir durchaus erhöhen können nach zwei Kontergelegenheiten, doch der Föhrener Torwart reagierte auch stark.“ Sebastian Pull, Trainer der längst gesicherten Föhrener, konstatierte: „Es war über weite Strecken ein sehr ausgeglichenes Spiel mit relativ wenigen Chancen auf beiden Seiten. Der Doppelschlag von Weintal hat das Spiel dann auf deren Seite gezogen und in den entscheidenden Momenten war Weintal diesen Ticken konsequenter. Aber kein Vorwurf an die Jungs, nach den kräftezehrenden letzten Wochen mit einigen personellen Rückschlägen haben wir dennoch vieles versucht und reingeworfen, aber gestern sollte es nicht sein. Die Niederlage ist dann auch verdient ausgefallen.“
