Ein einziger Punkt hätte dem SV Niederemmel zum vorzeitigen Ligaverbleib verholfen, doch diesen Gefallen tat der FSV Salmrohr den Moselanern nicht.




Im Gegenteil: Der FSV fuhr einen souveränen und jederzeit ungefährdeten 4:0-Sieg in Piesport ein. Überschattet wurde die Partie von Verletzungen zweier Spieler. Salmrohrs Luca Meyer und Niederemmels Mario Görgen sind in der 25. Minute beim Stand von 1:0 für den FSV in einem Luftduell mit den Köpfen zusammengerasselt. Beide wurden nach längerer Behandlungszeit vom RTW ins Krankenhaus gebracht. Görgen hat nach Angaben von Trainer Sascha Kohr eine Gehirnerschütterung und eine leichte Prellung am Jochbein davongetragen. Meyers Verletzung erwies sich nach einer CT-Ausnahme glücklicherweise als nicht so schwer. „Zum Glück ist kein Halswirbel gebrochen oder angebrochen. Es ist nur eine Gehirnerschütterung“, zeigte sich Salmrohrs Trainer Rudi Thömmes erleichtert. Der hatte im übrigen ein gutes Spiel von seiner Mannschaft gesehen. „Wir haben ein sehr ordentliches Spiel abgeliefert. Der Sieg war nie gefährdet und schon auch souverän. Einziges Manko war einmal mehr die unzureichende Chancenverwertung. Denn wir hätten das Spiel viel früher entscheiden müssen.“ Noah Wrusch hatte die Gäste in der 19. Minute in Front gebracht, ehe Oliver Mennicke nach der 30-minütigen Verletzungsunterbrechung kurz vor dem Halbzeitpfiff auf 2:0 erhöht hatte. Die endgültige Entscheidung reifte, als Hendrik Thul das 3:0 markierte (52.). Den Schlusspunkt setzte Leon Wrusch, der nach längerer Pause zu seinem zweiten Saisontor kam mit dem 4:0 (76.). Niederemmels Trainer Sascha Kohr meinte, dass „zum Glück bei beiden nicht mehr passiert ist und es nur Gehirnerschütterungen sind. Die lange Unterbrechung tat uns sozusagen sogar gut, weil wir vorher gar nicht im Spiel drin waren. Salmrohr hatte sich genügend Chancen erspielt. Mit dem dritten Gegentor war es dann vorbei. Defensiv haben wir keine Lösungen gefunden und wir waren einfach nicht gut genug, um diese Salmrohrer Mannschaft in Bedrängnis zu bringen. Wir haben auch nicht gut verteidigt, wobei unser Torwart Dennis Korn mehrfach gut pariert hat und eine höhere Niederlage verhinderte. In der zweiten Halbzeit war es dann besser, aber auch nicht zwingend genug.“

Foto: Sandra Maes