Rheinlandpokal 20/21

SG Hochwald schlägt Salmrohr

05. Juli 2021, 10:14 Uhr

Lucas Thinnes (links) und Nils Hemmes von der SG Hochwald durften auch gegen den FSV Salmrohr jubeln. Foto: Archiv

Mit dem FC Rot-Weiß Koblenz steht der DFB-Pokal-Teilnehmer des FV Rheinland zwar fest, dennoch wird der Rheinlandpokal der vergangenen Saison ausgespielt. Gut so, denn die dritte Runde bot einige Überraschungen und packende Spiele.

SG Mont Royal Reil - FC Bitburg 3:7

Bereits am 26. Juni wurde Rheinlandligist Bitburg seiner Favoritenrolle gegen die klassentiefere SG Mont Royal Reil gerecht. Arthur Schütz sorgte bereits in der zweiten Spielminute für den Führungstreffer der Gäste. Kevin Fuchs (15.) und abermals Schütz (40.) bauten den Vorsprung zur 3:0-Pausenführung aus. Kurz nach Wiederanpfiff erhöhten Fuchs (49.) und Yassine Chimrykh (51.) das Ergebnis auf 5:0. Erst jetzt zeigten die Hausherren im Ansatz ihre Klasse – ein Doppelpack von Stefan Caspari verkürzte auf 2:5 (59., 67.). Spannung sollte jedoch keine mehr aufkommen: Chimrykh (70.) und Fuchs (72.) trafen zum 7:2, ehe Caspari per Strafstoß für den 3:7-Endstand sorgte.

SG Hochwald - FSV Salmrohr 5:4

Oberligist FSV Salmrohr verschlief auf dem Lampadener Rasenplatz die erste Halbzeit gegen die SG Hochwald. Lucas Thinnes traf in der zehnten Spielminute zur Führung der Hausherren. Tim Thielen (32.), ein Eigentor von Salmrohrs Nico Toppmöller (39.) und Robin Mertinitz (44.) schraubten das Ergebnis für den Rheinlandligisten weiter in die Höhe. In der zweiten Hälfte präsentierte sich der FSV deutlich besser. Hendrik Thul traf nur eine Minute nach dem Seitenwechsel und machte damit Hoffnung auf eine Aufholjagd. Diese Hoffnungen wurden aber jäh gestoppt, als Hochwald Torjäger Nils Hemmes bereits zwei Minuten später den alten Vier-Tore-Abstand wiederherstellte. Dennoch gaben sich die Salmrohrer nicht auf: Giancarlo Pinna (63.), Hendrik Thul (79.) und Louis Thul (93.) verkürzten zum 4:5-Endstand.

SG Saartal Schoden - SG Schneifel-Auw 1:0

Unter anderem mit Ex-Eintracht-Spieler Christoph Anton verstärkt, gelang es den Saartälern die favorisierte SG Schneifel-Auw zu ärgern. In einem fußballerisch und kämpferisch gutem Spiel glückte Nicolas Jakob in der 90. Minute der einzige Treffer des Tages. 

SG Arzfeld - SV Eintracht Trier 0:2

Regionalliga-Aspirant Eintracht Trier zog mit einigem Aufwand das Achtelfinalticket gegen Bezirksligist SG Arzfeld. Vor 500 Zuschauern auf dem Kustrasenplatz in Arzfeld fanden die Gäste schnell in die Partie. Dominik Kinscher, der erste vor kurzem seinen Vertrag bei den Moselstädern verlängert hatte, traf zur Führung. Nach einer Gelb-Roten Karten in der 38. Minute musste der Oberligist die Führung jedoch lang Zeit in Unterzahl behaupten. Erst in der 80. Spielminute sorgte Jan Brandscheid mit dem 2:0 für ein Aufatmen des Favoriten.

SG Ralingen - FV Hunsrückhöhe Morbach 0:3

50 Zuschauer fanden den Weg auf den Godendorfer Kunstrasenplatz und sahen eine kämpfende Ralinger Mannschaft. Gegen den favorisierten Rheinlandligisten aus Morbach stand die SGR-Defensive lange Zeit sicher. Erst Max Heckler löste in der 32. Minute den Knoten und brachte die Gäste in Front. In der Folge blieb die Partie aber trotz Feldüberlegenheit der Morbacher weiter offen. Ein Doppelschlag von Matthias Haubst (80.) und Dominik Schell (86.) brachte schließlich die Entscheidung zugunsten des Favoriten.

Nach Abschluss der dritten Runde stehen damit folgende Achtelfinalpartien des Rheinlandpokals fest:

SV Eintracht Trier - FC Karbach
SG Ahrbach - FC Bitburg
SG Saartal Schoden - SG Mendig-Bell
TuS Immendorf/FC RW Koblenz - SG Hochwald
VfB Linz - TuS Montabaur
SG Geisfeld - TuS Oberwinter
SG Rennerod - TuS Koblenz
FC Hunsrückhöhe Morbach - FV Engers

Kommentieren