In einer Sechs-Tore-Partie sicherte sich die DJK St. Matthias Trier II nach sechs Niederlagen endlich wieder Zählbares. Zum Nachteil der Gäste, aus deren Sicht ein Sieg möglich gewesen wäre
Die Partie zwischen der DJK St. Matthias Trier II und dem SV Wasserliesch/Oberbillig kam in der ersten Halbzeit einem wilden Schlagabtausch gleich. Iason Papadopoulos schoss die Liescher in der vierten Minute vom Elfmeterpunkt in Führung. Im Anschluss leisteten sich die Gäste jedoch zwei Fehler, die Mike Leese doppelt bestrafte (17., 20.) und das Spiel somit zugunsten der Hausherren drehte. Der SVWO gab in Hälfte eins jedoch den Ton an und das bekam die DJK im Anschluss zu spüren: Marvin Krantz glich nur eine Minute nach der Matthias-Führung aus (21.) und Mathis Meijer schoss die Gäste wieder in Führung (27.). Im zweiten Durchgang fiel nur ein weiterer Treffer – Sam Brand glich in der 88. Minute zum 3:3-Endstand aus. In der Nachspielzeit blieb den Wasserlieschern keine Zeit mehr, ihre Überzahl nach zwei Ampelkarten gegen die Hausherren (93., 95.) auszunutzen.
Eine Punkteteilung, die Wasserlieschs Trainer Carlo Lambert nicht ganz zufriedenstellte: „In der ersten Halbzeit waren wir total überlegen, lagen aber nach zwei individuellen Fehlern mit 1:2 hinten. Wir drehten das Spiel jedoch noch vor der Pause und machten es bis dahin gut. In der zweiten Halbzeit stellte Matthias offensiv um und spielte viele lange Bälle mit der Luft. Damit hatten wir unsere Probleme. Im Endeffekt hätten wir trotzdem gewinnen können, da wir über das ganze Spiel gesehen ein deutliches Chancenplus hatten.“
Auf der Gegenseite freute sich DJKs Sportlicher Leiter Marc Pasucha über den Punktgewinn: „Wir stellten nach der Pause auf 4-4-2 um, um mehr Griffigkeit nach vorne zu haben. Das funktionierte dann auch gut. Das unser eigentlicher Torhüter uns dann zum Ausgleich schießt, ist dann aber schon eine Nummer.“
Foto: Archiv/Alfred Weinandy
