Nach der neuerlichen 1:3-Niederlage in Lüxem wird es für den SV Schleid zunehmend schwieriger, den Ligaverbleib noch zu realisieren.




Die in der Vorwoche bereits gesicherten Lüxemer sorgten für einen Blitzstart. Tilmann Meeth gelang im zweiten Versuch nach vorhergehender Parade von Dominic Grün die Führung (8.). Nur sechs Minuten später klingelte es zum zweiten Mal im Kasten der Gäste, als Fynn Streit eine Hereingabe des starken Nils Schermann zum 2:0 verwertete (14.). Schleid kam noch vor der Pause zum Anschluss. Tim Hartmann hatte zum 2:1 ins lange Eck getroffen (39.). Meeths Schuss klatschte in der 50. Minute an die Latte. Gaith Aswad sorgte per Abpraller nach vorhergehendem Pfostenknaller von Meeth mit dem 3:1 (88.) schließlich für die Entscheidung. „Es war ein spannendes Spiel, vor allem in der zweiten Halbzeit, als Schleid auf den Ausgleich drängte. Wir haben sie kommen lassen und auf Konter gespielt. Das haben wir in den ersten 25 Minuten super umgesetzt und sind 2:0 in Führung gegangen. In der zweiten Halbzeit hatten beide gute Offensivaktionen, doch Schleid fehlte ein Vollstrecker. Die Abwehr hat deutlich besser gestanden“, resümierte Lüxems Trainer Nico Hubo zufrieden. Sichtlich geknickt zeigte sich Schleids Spielertrainer Taner Weins. „Wir haben die ersten 20 Minuten verschlafen und wieder mal zwei unnötige Gegentore bekommen. Anschließend waren wir besser im Spiel und besaßen die Oberhand, hatten acht bis zehn Abschlüsse, leider oft zu ungenau. So haben wir nur ein Tor daraus gemacht. Da hat man wieder gesehen, was unser großes Manko in den letzten Wochen war mit der ungenügenden Chancenverwertung. Wir kommen einfach zu selten in gefährliche Situationen. Das Spiel hätten wir nicht verlieren müssen. Es ist derzeit schwer, das Ganze in Worte zu fassen. Wir sind einfach vom Pech verfolgt. Es wird verdammt schwer jetzt.“

Foto: Sandra Maes