„Werden von allen Seiten unterstützt“

Tobias Spruck – SV Trier-Irsch

28. Oktober 2020, 09:24 Uhr

Auch nach dem ersten Punktverlust der Saison thront der SV Trier-Irsch ungeschlagen an der Tabellenspitze der B-Trier/Saar. Für Spielertrainer Tobias Spruck liegen die Gründe für diese Leistung in der Motivation seiner Spieler und der guten Unterstützung aus dem Vereinsumfeld.

11ER: Hallo Herr Spruck, mit sieben Siegen und einem Remis gibt es bisher nichts zu meckern. Wie bewerten Sie Ihre bisherigen Auftritte?
Tobias Spruck: Wie Sie schon sagen, es gibt nichts zu meckern. Wir sind bisher sehr zufrieden mit unseren Leistungen und haben einen weiteren Entwicklungsschritt gemacht. Der Großteil der Mannschaft kam erst im letzten Jahr aus der Jugend, deshalb wollten wir in der vergangenen Saison einfach sehen, was möglich ist. In dieser Saison haben wir klar den Aufstieg als Ziel festgelegt. Wir haben es in den ersten acht Spielen gut umgesetzt. Das Unentschieden gegen Wawern wird uns deshalb nicht belasten. Die Jungs sind total lernwillig und es macht uns allen sehr viel Spaß, zusammen Fußball zu spielen.

11ER: Die neuen Corona-Auflagen erschweren das Training. Wie gehen Sie mit dieser Situation um? Immerhin gestaltete der SVI ja auch die letzte Vorbereitung erfolgreich.
Tobias Spruck: Ich bin froh, dass wir weiterspielen können. Wir versuchen natürlich alle Auflagen so gut es geht umzusetzen. Wir hatten die Situation ja schon einmal und werden sie genauso angehen. Jeder muss den Willen zeigen, den Zug im Training hochzuhalten. Es ist aber klar, dass dafür bei jedem Spieler auch ein Maß an Eigenmotivation vorhanden sein muss. Wir können sicherlich kein Training machen, wie wir es möchten, aber an den Wochenenden bekommen wir ja dann die Wettkampfpraxis und wollen trotz der Auflagen unsere Leistungen fortführen.

11ER: Wie ist die allgemeine Stimmung im Verein? Mit der zweiten Mannschaft steht ja ein weiteres Team des SVI ganz oben in der Tabelle?
Tobias Spruck: Wir haben uns vor der Saison zusammengesetzt und gemeinsam das Ziel Aufstieg festgesetzt. Auch, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Jeder im Verein weiß, dass die Mannschaft und die Spieler jung sind, deshalb werden uns so Dinge wie am Wochenende nicht böse genommen. Wir werden von allen Seiten gut unterstützt, egal ob vom Vorstand, den Zuschauern oder unserer zweiten Mannschaft. Die Kommunikation mit der zweiten Mannschaft ist  sehr gut. Normalerweise trainieren wir ja alle zur gleichen Zeit. Jetzt müssen wir aber versetzt trainieren, um die Auflagen zu erfüllen. Trotzdem soll der Kontakt weiter eng bleiben.

11ER: Am Wochenende trifft man im Derby auf den SV Trier-Olewig, der sich im letzten Spiel gegen Franzenheim selbst dezimierte. Was für einen Gegner, was für ein Spiel erwarten Sie?
Tobias Spruck: Es stimmt, Olewig hat den eigenen Kader am Wochenende selbst verkleinert. Das war sicherlich unglücklich. In den letzten Jahren waren sie eher in der oberen Tabellenhälfte als unten zu erwarten. In der letzten Saison waren sie etwas gebeutelt. Jetzt wartet aber ein Derby gegen den direkten Nachbarn, da wird es bestimmt heiß her gehen. Hoffentlich nicht mit so vielen Platzverweisen, obwohl ich schon ein robustes Spiel erwarte. Wir wollen auf dem Hartplatz unsere spielerischen Stärken ausspielen. In einem Derby muss man aber auch die nötige Aggressivität an den Tag legen.

11ER: Wie sieht es personell vor dem Derby aus?
Tobias Spruck: Philipp Hermes, mein Co-Trainer, hat sich gegen Wasserliesch einen Muskelbündelriss zugezogen und wird uns noch ein paar Wochen fehlen. Ulf Möller ist am Wochenende auch nicht da, weil er seine Familie in der Heimat besucht. Ansonsten stehen uns aber alles Spieler zur Verfügung. Ich hoffe deshalb auf eine gute Corona-Trainingswoche. Wir freuen uns auf das Derby.

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