Nach den jüngsten Niederlagen in Zewen (1:4) und gegen Tarforst (1:3) fand der SV Tawern wieder in die Erfolgsspur zurück.




In einer Partie, der zunächst der Makel anhaftete, eher ein müder Sommerkick zu sein, blieb Tawern aber klarer Sieger und fand mit einer soliden Leistung aus seinem Formtief. Nach Vorarbeit von Louis Linden markierte Nils Stockemer die Führung (7.). Der hatte eine Direktabnahme unhaltbar in den Giebel geschweißt. Es dauerte bis zur 49. Minute, ehe Pascal Hurth einen Pass von Johannes Weber aufnahm, den Torwart umkurvte und im Stile eines Klassestürmers den SVT mit dem 2:0 erlöste. Das 3:0 durch Marco Ihl nach Balleroberung und Steckpass von Paul Weirich unterstrich den souveränen Auftritt von Tawern gegen offensiv harmlose Vulkaneifeler. Tawerns Trainer Benny Leis sah eine sehr ansehnliche Bezirksligapartie, in der beide Mannschaften fußballerische Lösungen fanden. „Wir müssen nach zehn Minuten 4:0 führen. Nach dem 1:0 ist die Partie abgeflacht. Aus der Halbzeit sind wir richtig gut rausgekommen und haben mit dem 2:0 Wiesbaum den Stecker gezogen. In der Folge haben wir kaum was zugelassen und uns auf die Umschaltmomente konzentriert.“ SG-Spielertrainer Marco Michels fand diese Worte nach der Partie: „Wir haben heute die ersten fünf Minuten der ersten Halbzeit und die ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit verschlafen und in diesen beiden Phasen jeweils ein Gegentor kassiert. In der letzten Spielminute haben wir nochmal alles versucht, aber einen Konter zum 3:0 kassiert. Zehn schlechte Minuten wurden heute eiskalt bestraft. Wir haben trotzdem sehr leidenschaftlich gespielt und alles rausgehauen, was im Tank war. Nach vorne hat leider die nötige Durchschlagskraft gefehlt.“

Foto: Sandra Maes