Es war ein überzeugender, phasenweise dominanter und am Ende auch souveräner Auftritt der Birtz-Elf aus Tawern.

Mit dem eindeutigen Ergebnis von 4:0 zog der SVT an Ruwertal und Schoden vorbei auf Rang drei und ist zum Führungsduo aus Daleiden und Trier wieder in Reichweite. So ließ der SV Tawern am Freitagabend im eigenen Wohnzimmer nichts anbrennen und gewann gegen die SG Ellscheid mit 4:0. Zum überragenden Akteur aufseiten des Siegers avancierte Luca Grün, der einen Dreierpack schnürte und in keiner Phase zu bremsen war. Grün eröffnete bereits in der dritte Minute den Tawerner Torreigen. Pascal Güth stellte nach einer Viertelstunde auf 2:0. Auch im zweiten Durchgang zeigte sich der SVT als kombinationssichere und dominante Mannschaft und legte kurz nach Wiederbeginn durch Grün das 3:0 nach (49.). Den Schlusspunkt unter eine reife und kontrollierte Leistung legte wiederum Grün, der eine überragende Vorarbeit von Christoph Streit zum 4:0 nutzte. „Wir hatten viel Ballbesitz und haben es taktisch überragend gemacht. Dadurch, dass Ellscheid immer wieder versucht hat, uns mit drei Leuten anzulaufen, wurden uns immer wieder Räume geboten, sobald wir schnell gespielt haben und deren erste Reihe überspielt war. Es war eine Klasse und souveräne Mannschaftsleistung“, hatte Tawerns Coach Steve Birtz nicht viel zu meckern. Ein besonderes Lob hatte der Luxemburger für seinen offensiv ausgerichteten Dreifachknipser Luca Grün parat: „Luca war mit drei Treffern natürlich der Matchwinner. Er hat seine brutale Schnelligkeit ausgenutzt, war in den entscheidenden Momenten in die Lücken gestartet und hat die Dinger eiskalt weggemacht. Das war großartig.“ Sein Pendant auf Ellscheider Seite Markus Boos kommentierte, dass „die Niederlage hochverdient ist, weil Tawern überragend gespielt hat. Die ist zwar ein bisschen zu hoch ausgefallen, auch, weil dem dritten Gegentreffer eine klare Abseitsposition vorausging, doch am Tawerner Sieg gibt es nichts zu rütteln. Wir haben wieder ein frühes Gegentor bekommen und waren nach vorn auch nicht zwingend genug. Obgleich wir tatsächlich kein schlechtes Spiel gemach haben. Doch wir waren auch nicht zwingend, hatten nur zwei, drei Halbchancen. Und die waren zu wenig, um Tawern an diesem Abend in Verlegenheit zu bringen.“

Foto: Sandra Maes