Nach dem 3:1-Sieg gegen Ehrang III musste die SG Welschbillig diesmal mit einem 2:2 zufrieden sein. In einem kampfbetonten, aber gutklassigen Spiel gelang der Elf von Trainer Kurt Willems erst fünf Minuten vor Schluss der Ausgleich. Mariahof spielte über weite Strecken gleichwertig mit und unterstrich seinen derzeitig guten Lauf. Welschbillig bleibt auf Rang zwei, während der Aufsteiger aus Trier guter Siebter ist. Über die Kreisliga-C Trier/Eifel berichtet unser Redakteur Lutz Schinköth

Die Gastgeber hatten es eilig. Bereits nach fünf Minuten klingelte es das erste Mal im Gästekasten, als Christian Baustert traf. Einen von Edgar Schneider getretenen Freistoß hielt Mariahofs Keeper Ralf Fischer nicht fest, sodass Baustert trocken abstauben durfte – 1:0 (5.). In dieser Anfangsphase „zeigten wir uns völlig unorganisiert. Welschbillig hätte bei besserer Chancenverwertung hier auch höher führen können“, befand Mariahofs Trainer Michael Weiler. Denn Philipp Lorig, Fabian Beckers und Baustert hatten weitere richtig gute Gelegenheiten. In der Kabine musste SSG-Trainer Weiler eine Moralpredigt führen, in deren Ergebnis das Spiel des Aufsteigers um einiges besser wurde. Die SSG operierte über die Flügel, brachte mit gefährlichen Flanken hinter die Abwehr den Defensivverbund der Hausherren ein ums andere Mal in?Verlegenheit. Pascal Remy verwertete eine Rechtsflanke von Marc Dres zum Ausgleich. Nur drei Minuten später führte der Gast aus Trier sogar. Die Hintermannschaft von Welschbillig bekam den Ball nicht entscheidend geklärt, sodass die Kugel an der Querlatte landete und in dessen Ergebnis Nils Weiler per Kopf abstaubte. In der Folge entwickelte sich eine hektische, aber tempogeladene Partie auf Augenhöhe. Die Willems-Elf legte sich in den Schlussminuten nochmals ins Zeug und fand am Ende doch noch die Lücke zum 2:2. Nach einem Eckball von Schneider war Fabian Beckers zur Stelle und netzte zum „am Ende gerechten Ausgleich“ ein. Kurt Willems: „Wir hatten in der ersten Halbzeit sehr viele Torchancen, die wir leider nicht genutzt haben. Dann sind wir in Rückstand geraten, mussten am Ende mit dem 2:2 aber noch froh sein.“ Michael Weiler: „Kämpferisch haben wir gut dagegengehalten. Der Punkt ist verdient.“

Welschbillig II: Bohr – Krißbach (24. K. Beckers), Fritschen, Olk (35. Paczulla), Lieser – F. Beckers, Willems, Loureiro, Schneider – Lorig, Baustert.

Mariahof II: Fischer – Graf (65. Kochan), Remy, Baus (60. Frisch), Staudt – Knopp, Thomas, Herrig, Dres (55. Grieb) – Millen, Weiler.