Jeweils dreimal Nicolas Jakob und Lukas Kramp sorgen für einen doch noch standesgemäßen 6:2-Sieg des Tabellensiebten, nachdem es zur Halbzeit noch 2:2 gestanden hatte.




Mit dem deutlichen Erfolg revanchierte sich die SG Saartal nach zwei deftigen Niederlagen mit einem klaren Sieg. Für das Team von Mosel und Sauer wird die Lage indes immer prekärer. Die Castello-Elf blieb im achten Spiel in Folge ohne Sieg und rangiert weiterhin auf einem Abstiegsplatz. Nach ausgeglichener erster Halbzeit, in der die Gäste aus Zewen abermals in Führung hätten gehen können, wurde es am Ende doch noch deutlich: Die Dreifachtorschützen Nicolas Jakob und Lukas Kramp machten dabei den Unterschied. Zewens Joel Schneemilch (4.) zum 0:1, Nicolas Jakob (7.) zum 1:1, erneut Schneemilch (10.) und wieder Jakob (21.) sorgten für torreiche und turbulente erste 20 Minuten. Zweimal hätten die abstiegsbedrohten Gäste nachlegen können, scheiterten entweder am aufmerksamen Saartal-Keeper Maxi Wirkus oder an ihrer Abschlussschwäche. Im zweiten Durchgang drehten die Hausherren dann auf, erzielten durch Kramp mit einem exzellenten Heber erstmals die Führung – 3:2 (54.). Mit einem Doppelschlag zum 4:2 und 5:2 binnen zwei Minuten führten Jakob und Kramp die Schuh-Elf auf die Siegerstraße (62., 64.), ehe Kramp zum 6:2-Endstand vollendete (90.). Irschs Sportlicher Leiter Philip Kramp attestierte der Mannschaft ein vor allem in der zweiten Halbzeit gutes Spiel. „Die erste Halbzeit war noch etwas wackelig, Zewen ging zweimal in Führung und hätte sogar nachlegen können. Doch dann haben wir immer besser zu unserem Spiel gefunden und Zewen hatte keine Chance mehr. Wir sind froh, nach den deftigen Niederlagen zuletzt wieder ein Erfolgserlebnis feiern zu dürfen.“ Zewens Coach Stefan Castello meinte, dass „wir uns in der ersten Halbzeit selber geschlagen haben, als wir diverse vielversprechende Aktionen nach vorn hatten, diese aber nicht mehr genutzt haben. Individuelle Fehler haben die Gegentore begünstigt. Am Ende haben Ausnahmespieler wie Kramp und Jakob den Unterschied gemacht.“

Foto: Sandra Maes