Es ist ein Spiel der Antipoden, der krassen Gegensätze. Das abgeschlagene und noch immer sieglose Schlusslicht empfängt den noch immer unbesiegten Spitzenreiter aus dem Trierer Höhenstadtteil.
Die Favoritenrolle ergibt sich quasi von selbst. Was soll der Coach des Trägers der Roten Laterne auch sagen, wenn es gegen den Besten der Liga geht? „Wir müssen uns nach dem 1:7 von Salmrohr nochmal schütteln, zweimal gut trainieren und uns bewusst sein, dass wir wieder 90 Minuten verteidigen müssen, wenn der Primus kommt. Wir wollen uns ordentlich aus der Affäre ziehen und es nicht so wild werden lassen“, weiß Geisfelds Coach Björn Probst um eine schwere Aufgabe. Eventuell stößt Jonas Mart wieder dazu. Der hatte nach 638 Tagen Verletzungspause vergangenen Samstag in Salmrohr sein Comeback gefeiert. Doch Mart ist erst für die neue Saison fest im Kader vorgesehen. André Lochen und Fabian Weber sind verletzt, Moritz Michels im Aufbautraining. Mit dem 4:2-Erfolg gegen die SG Ruwertal/Gutweiler kamen die Tarforster vergangene Woche ihrem großen Ziel, direkter Wiederaufstieg in die Rheinlandliga, ein gehöriges Stück näher. In Rascheid können sie noch nicht Meister werden, es sei denn, Schweich verliert beim SV Niederemmel. So fordert FSV-Trainer Patrick Zöllner auch im Hochwald die volle Konzentration. „Wir werden den Gegner nicht unterschätzen, wollen früh in Führung gehen und die eigene Leistung abrufen – und das über 90 Minuten. Mit einem weiteren Sieg können wir dem Titel einen Schritt näher kommen.“ Luca Heintel fehlt urlaubsbedingt. Aus dem Urlaub stößt Benedikt Decker sowie von einer ausgeheilten Mandelentzündung auch Nicola Rigoni wieder dazu.
Rascheid, Samstag, 25.4., 16.00h
Foto: Sandra Maes
