„Qualitativ und quantitativ verstärkt“

Daniel Will – FSV Tarforst II

08. Oktober 2020, 00:00 Uhr

Im letzten Jahr schien der FSV Tarforst II in der A-Klasse nicht konkurrenzfähig. In der neuen Runde läuft nun einiges besser, denn nach fünf Spielen hat der FSV bereits sechs Punkte auf dem Konto. Wir haben mit Trainer Daniel Will über den derzeitigen Aufschwung gesprochen.

11ER: Hallo Herr Will, in der vergangenen Saison konnte die Klasse nur aufgrund des Ligaabbruchs gehalten werden. Wieso läuft es bislang deutlich besser, als in der vergangenen Saison, in der man nahezu chancenlos war?
Daniel Will: Wir haben in der Pause 15 Neuzugänge akquirieren können. Ganz egal, ob Spieler von anderen Vereinen oder Spieler, die vorher bereits ganz aufgehört hatten. Diese Spieler wissen, dass wir in Tarforst eine gute Basis haben, da haben dann einige Jungs zugesagt. Qualitativ haben wir somit nochmal gut zulegen können

11ER: Womit sind Sie bislang zufrieden und wo sehen Sie noch Verbesserungspotenzial?
Daniel Will: Die Trainingsbeteiligung ist bei uns mit 22 Leuten im Schnitt schon sehr gut. Das Zusammenspiel wird deutlich besser, die Mannschaft wächst allmählich zusammen. Unsere Spielidee und die Spieleröffnung erfordern aber noch ein bisschen Arbeit – gerade, wenn der Gegner unbequem ist. Zudem müssen sich einige noch daran gewöhnen, dass in der A-Klasse vor allem körperlich dagegen gehalten werden muss.

11ER: Nun wartet der SV Freudenburg im nächsten Heimspiel auf den FSV. Was für einen Gegner und welches Spiel erwarten Sie hier?
Daniel Will: Die Partie gegen Freudenburg war schon in der vergangenen Saison sehr kampfbetont. Ich erwarte dort ein sehr unbequemes Spiel. Wir müssen den Kampf dort annehmen. Mit Kim Schu und Dominik Lorth hat der SVF natürlich auch zwei Offensivspieler, bei denen wir hellwach sein müssen.

11ER: In einer zweiten Mannschaft gibt es häufig Rotationen im personellen Bereich. Wie gestaltet sich die Lage vor dem Spiel gegen Freudenburg. Gibt es Ausfälle oder Rückkehrer in die Mannschaft?
Daniel Will: Unser Kader ist für eine zweite Mannschaft eigentlich relativ stabil. Klar ist, dass wir beruflich bedingt immer mal wieder ein paar Ausfälle haben. Unsere erste Mannschaft hat aktuell personelle Probleme, da kann es natürlich passieren, dass wir irgendwann auch einmal Spieler nach oben abgeben müssen. Bislang war das aber nicht der Fall. Neue Ausfälle oder Rückkehrer wird es zum Spiel gegen Freudenburg nach jetzigem Stand nicht geben.

11ER: Zu Hause zählt in einem solchen Duell eigentlich nur ein Sieg oder wären Sie vorab auch mit einem Remis zufrieden?
Daniel Will: Gerade unsere Heimspiele möchten wir natürlich soweit wie möglich gewinnen. Mit einem Punkt kann man sich nur zufriedengeben, wenn das Spiel dementsprechend läuft.

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