Nach der neuerlichen 1:2-Niederlage des FSV in Lüxem wird es schwieriger denn je für die Salmrohrer, Platz zwei noch zu erreichen.
Auf der anderen Seite freute sich Lüxem über einen nicht eingeplanten Dreier. Der ermöglicht es den Grünewäldern, früher als gedacht, in sicheres Fahrwasser zu steuern. Der Klassenerhalt ist in greifbare Nähe gerückt. Salmrohr hatte nach Angaben von Trainer Rudi Thömmes in der ersten Halbzeit alles im Griff und ging verdient in Führung. Noah Wrusch ließ den FSV zunächst nach einer Ecke von Louis Thul per Kopf in Führung ziehen, doch weitere Hochkaräter blieben ungenutzt. Glück hatte der SVL, dass eine Klärungsaktion von Gaith Aswad nicht mit Elfmeter geahndet wurde. Spätestens mit dem 1:1 (63.) von Max Mertes war Lüxem spielerisch ebenbürtig. Zehn Minuten später sorgte Florian Schmitt mit dem Kopfballtreffer zum 2:1 nach Eckball von Benny Sorge für komplette Lüxemer Glückseligkeit (73.). Eine Eckballserie des FSV in der Schlussphase brachte nichts mehr ein. „Es war ein Sieg der Mentalität und des Willens. Klar, war da auch ein bisschen Glück mit dabei, doch wir haben spätestens nach dem 1:1 gespürt, dass da noch mehr geht“, zeigte sich Lüxems Trainer Nico Hubo hellauf begeistert vom kämpferisch starken Auftritt seines Teams. Richtig angefressen war Rudi Thömmes. „Es war eine schlechte zweite Halbzeit, wie schon am Mittwoch in Schleid. Mich ärgert, wenn man Spiele so herschenkt. Viele denken, es geht von allein, wenn man in Führung liegt. Wir haben erneut die Quittung bekommen für die Nachlässigkeiten und die Sorglosigkeit, wie wir in einigen Situationen agiert haben. Wir waren einfach nicht zwingend genug.“ Thömmes musste anschließend sogar konstatieren, dass „wir keine Spitzenmannschaft sind“. Bei einem Spiel weniger haben die Salmrohrer nun schon satte zehn Punkte Rückstand auf Schweich.
