Die kalte, unangenehme Jahreszeit bringt in diesen Tagen auch häufig einen Wechsel der Spielstätte mit sich. So bestreitet die SG Saartal am Samstag ihr letztes Heimspiel in Schoden, bevor sie nach Irsch umzieht. Auch die Wallenborner müssen schweren Herzens den gewohnten Rasenplatz verlassen und ziehen nun nach Stadtfeld um.
Gleiches gilt für die SG Wittlich, die von Lüxem ins Sportzentrum wechselt. 

SG Badem – RW Wittlich
Mit Pauken und Trompeten holte sich Badem im tiefsten Hochwald nach 0:1-Halbzeitrückstand souverän die Siegpunkte. Die Routiniers haben wieder funktioniert: Pierre Valerius traf per Elfmeter und bereitete zwei weitere Treffer vor, Mike Schwandt trifft sowieso in jedem Spiel und auch Daniel Robertz sowie Damian Machon haben zu alter Treffsicherheit zurückgefunden. Trainer Roger Reiter betont: „Der Sieg von Schillingen ist nur dann etwas wert, wenn wir gegen Rot-Weiss Wittlich nachlegen. Es wird wieder ein schweres Spiel, doch wir wollen zuhause auch gewinnen.“ Luca Hardt und Marius Reiter kehren ins Team zurück. Auch die Wittlicher reisen mit dem Gedanken in die Eifel, den Platz als Sieger zu verlassen. Das schlussendliche 4:4 gegen Wallenborn, als der spielstarke Aufsteiger einen 4:1-Vorsprung verspielte, soll schleunigst repariert werden. Sportchef Mehmet Akin: „Auch in Badem erwartet uns ein hartes Stück Arbeit, um die Punkte nach Wittlich zu holen. Wir müssen nach eigenen Führungen den Kampf noch besser annehmen und die Chancen kaltschnäuziger verwerten.“ Neben den verletzten Mehmet Karabulut, Luca Heintel, Dimitri Kunz und Nicolae Stefan ist auch Fjoraldo Celenji in Badem nicht dabei. Der offensive Mittelfeldspieler ist nach seiner Ampelkarte gegen Wallenborn für ein Spiel gesperrt.
Badem, Sa., 9.11., 17.00h
FC Bitburg – SG Arzfeld
Nach der ersten Saisonniederlage in Nusbaum ist für den Spitzenreiter aus der Bierstadt Wunden lecken angesagt und eine schnelle Reaktion gefragt. Ob die Gäste aus Arzfeld zur richtigen Zeit kommen, um den Bitburgern die Punkte zu überlassen, wird sich ab 17 Uhr im Stadion Ost zeigen. „Arzfeld ist ein bisschen ein Angstgegner. Wir haben die letzte Saison 0:1 gegen sie verloren. Sie haben nach einer kleinen Durststrecke die Kurve bekommen und sind wieder stabil unterwegs. Für uns gilt es, die Niederlage gegen Körperich schnell abzuhaken und möglichst wieder eine neue Serie zu starten“, will FC-Trainer Fabian Ewertz nichts dem Zufall überlassen. Deniz Siga wird gesperrt fehlen, Daniel Braun könnte dagegen von der Bank wieder eine Option sein.
Bitburg, Sa., 9.11., 18.00h

TuS Schweich – SG Ruwertal
Die Favoritenrolle liegt klar bei Schweich. Die Mosella holte sich nach dem 0:2-Rückstand in Daleiden noch einen Punkt und gilt als Mentalitätsmonster. Gegen die noch immer personell arg gebeutelten Ruwertaler will die TuS mit einem Sieg dem Primus aus Bitburg auf den Fersen bleiben. „Ruwertal ist ein unangenehmer Gegner, der mit einer beispiellosen Personalmisere zu kämpfen hat. Deshalb erwarten wir auf keinen Fall ein Fußball-Feuerwerk von Ruwertal, sollten den Gegner aber bewusst ernst nehmen. Wir müssen geduldig sein und unsere Hausaufgaben machen“, hat TuS-Trainer Jochen Weber einen Heimsieg im Visier. Während Lukas Bollig weiterhin ausfällt, könnte Benedikt Vogedes von der Bank aus wieder eine Option sein.
Schweich, So., 10.11., 14.30h

SG Wittlich – TuS Schillingen
Wittlich eilt von Sieg zu Sieg und hat sich heimlich, still und leise zu einer Spitzenmannschaft entwickelt. Daraus allerdings ein Dauerabonnement auf die elitären Plätze abzuleiten, wäre fehl am Platz. Trainer Christoph Krähling bleibt gewohnt zurückhaltend und genießt die schöne Momentaufnahme eines dritten Tabellenplatzes. Für die Gäste aus dem Hochwald kommt es auswärts wieder darauf an, die haarsträubenden individuellen Fehler abzustellen und die Chancen optimal zu nutzen. In Wittlich setzte es letztes Jahr eine knappe 1:2-Niederlage, das Heimspiel gewann die Elf von Gerd Morgen am ersten Spieltag mit 3:1.
Wittlich, So., 10.11., 14.30h

SV Konz – SV Leiwen-Köwerich
Die 0:3-Pleite in Rascheid war für den Konzer Trainer absolut vermeidbar. „Es war bis zur 71. Minute ein typisches Null-zu-Spiel. Der Platzverweis gegen Mevlüt Kücümemisoglu war der ausschlaggebende Punkt. Rascheid hat aus extrem abseitsverdächtiger Position das 1:0 erzielt, in dessen Ergebnis unserem Spieler die Sicherungen durchgebrannt sind“, kommentierte Thomas Berens den Ausraster seines Spielers. Weil dieser dem Unparteiischen den Stinkefinger gezeigt haben soll, flog Kücümemisoglu vom Platz. Zwei Minuten später erwischte es auch Tristan Reger mit Gelb-Rot. „Solche Dinge müssen wir einfach besser im Griff haben und dürfen uns nicht von emotionalen Dingen derart leiten lassen, dass wir uns selbst dadurch schwächen.“ Für die Partie gegen Leiwen fehlen dem Konzer Trainer mit Reger und Kücümemisoglu zwei wichtige Spieler. „Es ist für uns eine unangenehme Situation, in einem solch wichtigen Spiel zwei gesperrte Spieler nicht dabei zu haben. Dennoch wollen wir eine gute Mannschaft aufs Parkett bringen und versuchen, den Dreier einzufahren. Die Mannschaft muss eine Reaktion zeigen“, sagt Berens, der unter der Woche auf einem DFB-Trainerlehrgang in Koblenz weilte. Der SV Leiwen zeigte gegen Wittlich Moral und Kampfgeist. Beide Tugenden will Trainer Rudi Thömmes nun auch in Konz von seiner Mannschaft sehen. „Gegen einen Mitkonkurrenten wie Konz wollen wir wieder versuchen, erfolgreich zu sein. Mit der richtigen Einstellung und dem klaren Kopf können wir dort gewinnen.“ Gustav Schulz hat seine vier Spiele währende Rotsperre abgesessen und ist ebenso wieder spielberechtigt wie Patrick Herres, der zuletzt privat verhindert war und gegen Wittlich fehlte. Philipp Lattig wird wegen eines Muskelfaserrisses noch zwei bis drei Wochen fehlen. Andre Alten und Michael Scholtes aus der zweiten Mannschaft könnten wieder Optionen sein.
Konz, So., 10.11., 14.30h

SG Ralingen – SG Rascheid
Im R&R-Duell steht vor allem für die Hausherren einiges auf dem Spiel. Das Kellerderby in Bettingen wurde mit 1:2 verloren. Eine weitere Niederlage will und kann sich das Sauertaler Team nicht leisten, wenn es raus aus der Abstiegszone will. Trainer Martial Servais: „Zugegebenermaßen war ich vom Ergebnis von Bettingen maßlos enttäuscht und etwas niedergeschlagen. Es wird keine Entschuldigungen mehr geben. Fakt ist, dass wir unsere beste Leistung wieder abrufen müssen. Das Ziel bis zur Winterpause muss es sein, minimum sechs Punkte zu holen.“ Die Hochwälder haben einen Lauf und sind auch in Godendorf Favorit. Im Vorjahr gewann Rascheid beide Spiele: 5:4 hieß es zuzause, 2:0 an der Sauer. Spielertrainer Sven Gaspers: „Ich hoffe, dass wir personell ohne Rückschläge durch die Woche kommen. Wir versuchen, wieder zu punkten, um das Polster nach unten zu vergrößern. Ich erwarte einen Gegner, der kampfstark ist und mit allen Mitteln versucht, das Spiel zu gewinnen, so wie es in jedem Spiel gegen Ralingen bisher auch war.“
Godendorf, So., 10.11., 14.45h

Wallenborn – Körperich
Eine intensive, kampfbetonte Partie ist in Stadtfeld zu erwarten. Das erste Spiel auf dem ungewohnten sandigen, teilweise auch staubtrockenen Untergund will das Team von Stephan Zimmer nutzen, um sich weiterhin in den Top Vier zu bewegen. Doch gegen Körperich ist Vorsicht geboten. Das Team von Frank Hermes hat als erste Mannschaft den FC Bitburg geschlagen und will auch in der Vulkaneifel punkten. „Die ganze Mannschaft muss wieder 100 Prozent abrufen. Ich erwarte ein umkämpftes Spiel, bei dem wir was mitholen wollen. Der Druck liegt nicht bei uns.“ Martin Marx und Noah Prinz kehren zurück.
N‘stadtfeld, So., 10.11., 15.00h