27.05.2017

Trainer-Interview: Luis Alcavil – Trainer FC Kommlingen

„Wir kämpfen immer weiter“

11ER: Glückwunsch zum Titelgewinn, Herr Alcavil! Welche Gründe hatte der Erfolg für Sie?
Luis Alcavil: Ich habe die Mannschaft 2015/16 übernommen, als der Kader noch sehr klein war. Meist waren sonntags nur elf bis zwölf Leute da. Jetzt haben wir rund 27 Spieler zur Verfügung. Vor Spieltagen muss ich also schauen, wer gut trainiert hat und die Mannschaft zusammenstellen. Das sorgt für einen guten Konkurrenzkampf. Ein wichtiger Grund ist auch die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt der Mannschaft. Wir kämpfen immer weiter und lassen uns auch nicht von Gegentoren unterkriegen.

11ER: Es gab ein Titelrennen zwischen vier Teams. Wann war Ihnen klar, dass Sie die Meisterschaft gewinnen können?
Luis Alcavil: Wir hatten gute Phasen, aber auch schlechte. In der Hinrunde haben wir Spiele verloren, in denen wir hätten punkten müssen. Unser Ziel war es von Anfang an, Meister zu werden, daher war der Druck groß. Der Wendepunkt war für mich das Rückrundenspiel gegen Wasserliesch. Zuerst haben wir 0:2 verloren, aber weil sie Spieler der Zweiten eingesetzt hatten, wurde das Spiel wiederholt. In diesem Rückspiel war die Mannschaft sehr motiviert und wir gewannen 2:1. Kurz darauf gewannen wir auch gegen Freudenburg und Fisch. Danach gab es dann kein Halten mehr.

11ER: Wie lauten die Ziele für die nächste Saison?
Luis Alcavil: Das Ziel ist klar der Klassenerhalt und das können wir auch schaffen. Wir haben eine gute Gruppe und wenn wir weiter so zusammenarbeiten, ist die Qualität des Teams gut. Wir werden uns aber erst an die höhere Klasse gewöhnen müssen.

11ER: Ihre Mannschaft besteht weitestgehend aus erfahrenen Spielern. Wie sieht es mit der Jugendarbeit aus?
Luis Alcavil: Wir haben eine gute Mischung, aber das große Problem des Vereins ist es, dass junge Spieler fehlen. Wir haben keine eigene Jugend und spielen dort mit Krettnach und anderen Vereinen zusammen. Leider ist die
C- oder D-Klasse für viele junge Spieler nicht attraktiv genug. Wir arbeiten aber an einem Imagewechsel und hoffen, dass die Leute unsere Arbeit bemerken. Wir haben ja auch noch einen tollen Platz und eine gute Gemeinschaft.

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