27.05.2017

Trainer-Interview: Josef Karthäuser – DJK St. Matthias III

„Keiner hat damit gerechnet“

11ER: Die Meisterschaft stand im letzten Spiel gegen den Hauptkonkurrenten Kernscheid noch auf der Kippe. Wie hat das Team die Situation angenommen?

Josef Karthäuser: Wir waren alle angespannt. Trotzdem waren die Jungs heiß auf das Spiel und wir haben auch im Training die Spannung hochgehalten. Sonntags haben wir uns extra früher getroffen. Keiner hat damit gerechnet, dass wir überhaupt oben mitspielen. Das ist schon super.

11ER: Was war für Sie der Hauptfaktor für den Titelgewinn?
Josef Karthäuser: Das war ganz klar die Kameradschaft. Darauf haben wir großen Wert gelegt, denn wir setzten weit über 50 Spieler in der Saison ein, wenn man die Testspiele hinzurechnet. Da ist ein richtiger Haufen zusammengewachsen.

11ER: Keine leichte Aufgabe mit über 50 Spielern …
Josef Karthäuser: Wir haben alle gut bei Laune gehalten und auch nach den Spielen etwas zusammen unternommen, selbst wenn es nur etwas zusammen trinken war. Es kamen dann auch noch Manfred Metz und Ahmad Abdallah hinzu, die uns sehr geholfen haben.

11ER: Welche Spieler haben Sie durch ihre Entwicklung während der Saison beeindruckt?
Josef Karthäuser: Max Lauer kam aus der A-Jugend und hat sich sehr gut entwickelt. Auch Florian Reuter hat einen guten Sprung gemacht. Er könnte aber noch ein bisschen mehr zuhören. In den letzten beiden Spielen hat er jedoch alles umgesetzt, was wir von ihm verlangt haben.

11ER: Sie sind zwar jetzt Meister, können aber dennoch nicht aufsteigen, da Ihre zweite Mannschaft in der C-Klasse spielt. Wie nehmen die Spieler auf, dass sie gut genug für die höhere Klasse sind, aber in der untersten Klasse bleiben müssen?
Josef Karthäuser: Die Mannschaft wusste das ja schon vorher, hat aber direkt gesagt, dass sie dennoch Meister werden will. Wir sind der Zweiten nicht böse und haben auch unter den Mannschaften eine gute Kameradschaft. Die Hauptsache ist, dass der Spaß am Fussball wieder da ist und wir uns von nichts haben unterkriegen lassen. Auch Niederlagen haben nichts an der Stimmung geändert und wenn man alles gegeben hat, schmeckt das Bierchen ja trotzdem.

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