Nach dem österlichen Härtetest für die Hermeskeiler Zweitvertretung, die zwei Nachholpartien zu bestreiten hatte und im Spitzenduell auf den designierten Meister aus Gutweiler trifft, wird im Abstiegskampf noch keine Entscheidung fallen. Während die SG Beuren in Farschweiler mit einem Sieg den Klassenerhalt fix machen kann, müssen die gefährdeten Teams aus Reinsfeld und Schweich auswärts antreten. 

DJK Pluwig-G. II – Geisfeld II
Pluwig zog sich bei seinem Gastspiel in Gutweiler zuletzt gut aus der Affäre und zwang den Primus, bis an seine Leistungsgrenze zu gehen. „Wir haben auch nach dem 0:2 die Köpfe nicht hängen lassen und weiter gut Fußball gespielt. Gegen Geisfeld erwarte ich eine hohe Konzentration und eine ähnlich engagierte Leistung. Ich gehe mit einem guten Gefühl in das Spiel“, möchte DJK-Trainer Dirk Zock nicht nur drei Punkte, sondern auch eine positive Präsentation sehen. Geisfeld ist noch nicht gänzlich raus aus dem Abstiegskampf und benötigt noch zwei Siege, um save zu sein. Bringt das Team von Jan Kolling eine ähnlich starke Leistung auf den Platz wie beim überraschenden 1:0-Sieg in Leiwen, könnte der erste Schritt in den sicheren Hafen gelingen.
Pluwig, Mi., 24.4., 19.30h

SV Föhren II – TuS Reinsfeld II
Der TuS Reinsfeld hat in den letzten Wochen eine beachtliche Entwicklung genommen und sich Luft im Abstiegskampf verschafft. Noch Mitte März dümpelte das Team mit sechs mageren Pünktchen im tiefen Tabellenkeller herum. Nach zuletzt zwei Siegen haben die Reinsfelder wieder Hoffnung geschöpft, die Liga nach nur einem Jahr doch noch zu halten. Nach dem Trainerwechsel scheint sich jetzt auch die verbesserte Trainingsarbeit bezahlt zu machen, denn gegen Thomm gelang der 3:0-Erfolg durch eine starke Schlussphase. Jan Schuler sieht seine Mannschaft in Föhren dennoch „als klarer Außenseiter. Wir wollen an die Leistung der zweiten Halbzeit aus dem Spiel gegen Osburg anknüpfen, dann können wir eventuell was mitnehmen“. Föhren musste bereits am Ostersamstag in Pluwig ran, bevor die Aufgabe gegen Reinsfeld ansteht. Trainer Alexander Becker: „Reinsfeld hat trotz seines Tabellenplatzes eine gute Mannschaft, doch wir wollen gewinnen.“
Föhren, Sa., 27.4., 17.30h

TuS Issel – TuS Schweich III
Das Stadtderby hat völlig andere Vorzeichen als in den Jahren zuvor. Zwar war die dritte Garde der Mosella noch nie ein Spitzenteam, doch so arg in Bedrängnis geriet das Team des langjährigen Trainers Andre Badem noch nicht. Durch den Doppelsieg von Reinsfeld ist Schweich gar auf den letzten Platz abgestürzt, möchte aber den freien Fall in die D-Klasse tunlichst vermeiden. Doch auch der Dauerrivale aus Issel ist personell gebeutelt. Trainer Stefan Jostock klagte nach dem Spiel beim HSV: „Wir haben im Moment einen extremen Personalengpass und reisten mit einem zusammengewürfelten Kader dorthin. Jetzt hoffen wir, dass wir noch ein paar Stammkräfte zurück kriegen und wir wieder einen Dreier einfahren können. Weil es ein Stadtderby ist, ist das Spiel aber völlig offen.“
Schweich, SZ, Sa., 27.4., 18.00h

SV Farschweiler – SG Beuren
Bei seinem früheren Verein möchte Beurens Trainer Jörg Lauer unbedingt drei Punkte einfahren. Gelänge dieses Vorhaben, wäre der Klassenerhalt unter Dach und Fach. Weil Lauer bereits für ein weiteres Jahr zugesagt hat, könnten schon bald die Planungen für die neue Spielzeit beginnen. Farschweiler ist bereits save, hat aber gegen den Derbyrivalen einen Sieg auf der Agenda. Bereits im Hinspiel war die Cottez-Truppe beim 3:2 obenauf.
Farschweiler, So., 28.4., 14.30h

Schillingen II – SV Leiwen II
Eigentlich ein Spitzenspiel, wenn der Dritte den Zweiten empfängt. Doch die Partie hat kaum noch eine Bedeutung, weil Leiwen mit zehn Punkten Vorsprung Platz zwei absichern wird und Schillingens Chance dorthin gen Null tendiert.
Schillingen, So., 28.4., 12.30h