Im Mittelpunkt des 19. Spieltages steht der Abstiegskampf. Für die Schweicher Mosella geht es im Heimspiel gegen Beuren schon um alles. Nur ein Sieg zählt für das Team von Andre Badem, will dessen Mannschaft auch im nächsten Jahr sicher in dieser Klasse spielen. Geisfeld hegt durch den Sieg gegen Schweich neue Hoffnung im Abstiegskampf, muss sich am Sonntag aber auf einen motivierten Gegner einstellen.
TuS Schweich III – SG Beuren
In Rascheid hielt die Mosella nur eine Halbzeit dagegen, dann wurde sie nach Konterattacken kalt erwischt. Im Heimspiel gegen die SG Beuren steht deshalb nicht nur jede Menge auf dem Spiel, es könnte sich eine ganze
Saison vorentschieden. Auf Rang zwölf liegend, ist Schweich fast schon zum Siegen verdammt, sonst wird es richtig eng. Zwar liegt Geisfeld in Schlagdistanz, doch Beuren soll eine willkommene Gelegenheit sein, das spärlich gefüllte Punktekonto aufzustocken. „Beuren ist zwar eine erste Mannschaft und deshalb Favorit, doch wir wollen zumindest einen Punkt mitnehmen“, will sich Schweichs Trainer Andre Badem nicht kampflos ergeben. Für Beurens Coach Jörg Lauer geht es nach dem Desaster gegen Leiwen um eine offenkundige Reaktion. „Wir haben das Spiel kurz danach analysiert, ohne aber zu brüllen. Jeder war mit seiner Leistung unzufrieden. Jetzt gilt es, aufzustehen anstatt draufzuhauen. Uns steht ein schweres Spiel bevor.“ Lauer hat erkannt, dass „bei Schweich der größere Druck liegt“ und seine Mannschaft einen Sieg brauche, um „die Abstände nach unten zu vergrößern“.
Schweich, So., 24.3., 12.30h
Knifflige Aufgabe für Geisfeld. Das Team von Jan Kolling schöpfte zuletzt neuen Mut im Abstiegskampf, ist aber in Schillingen krasser Außenseiter. „Wir wollen noch mal eine so gute Mannschaftsleistung zeigen und vielleicht drei Punkte aus Schillingen entführen. Dafür sollten wir hinten wieder stabil stehen“, weiß Coach Jan Kolling. Für die Schillinger war das 1:3 gegen Gutweiler kein Beinbruch, sodass es wieder heißt: Vollgasfußball und drei Punkte.
Schillingen, So., 24.3., 12.30h
SG Thomm III – SV Gutweiler
Die Rollen sind klar verteilt: Gutweiler bewegt sich nach dem 3:1 gegen Schillingen weiter schnurstracks in Richtung Meisterschaft, während die Thommer im sportlichen Überlebenskampf stehen. SVG-Coach Jürgen Flesch will nichts dem Zufall überlassen. „Für uns gilt es, kein Spiel zu leicht zu nehmen, egal, wer der Gegner ist. Osburg steht unten drin, sie werden motiviert sein, uns ein Bein zu stellen.“ Einige Personalfragen sind noch offen, weil es zuletzt wegen Krankheit gleich fünf Stammspieler erwischte.
Thomm, So., 24.3., 12.30h
SV Leiwen II – Reinsfeld II
Auch hier ist die Frage nach dem Sieger fast schon geklärt: Leiwen schenkte in Beuren der Heimelf zehn Buden ein und hat mit Michael Scholtes einen weiteren Topangreifer ins Team geholt. Mit Johannes Thomas, Andre Alten und eben Scholtes sind die Moselaner offensiv ohnehin überragend besetzt. Da der Aufsteiger aus Reinsfeld bereits 79 Gegentore kassierte, ist kaum damit zu rechnen, dass er ausgerechnet in Leiwen die großen Bäume ausreißt.
Leiwen, So., 24.3., 14.30h
SV Farschweiler – DJK Pluwig-Gusterath II
Im zweiten Heimspiel in Folge möchte SVF-Trainer Michael Cottez nicht nur punktemäßig nachlegen, sondern auch spielerisch eine ansprechende Leistung zeigen. Er weiß, dass die DJK defensiv anfällig ist, aber in der Abteilung Attacke das zweitbeste Ligateam stellt. „Noch ist unser Platz von Seiten der Bürgermeisterin gesperrt. Wenn es so bleibt, müssen wir auf den Kunstrasen nach Thomm ausweichen. Aber es kann sich noch ändern. Die Trainingsbeteiligung ist konstant gut. Von daher können wir, wenn alle ihre Leistung abrufen, auch Pluwig schlagen.“ Peter Braun ist wieder fit, Sebastian Wahlen eine Alternative.
Farschweiler, So., 24.3., 14.30h