In den Titel- oder Abstiegskampf kann längst keine der beiden Mannschaften mehr eingreifen, maximal Platz drei ist zu vergeben. Dort hat es sich der VfL bequem gemacht, der mit einem Sieg gegen die SG Saarburg seine Position festigen kann. Im Hinspiel verlor der Aufsteiger allerdings mit 0:4 und reist deswegen mit Respekt zur SGS. Die Saarburger suchen noch immer nach der Konstanz im neuen Jahr.
Bleibt der Aufsteiger aus Trier auf dem dritten Tabellenplatz? Geht es nach dem Hinspiel, dürfte dies nach dem Spiel gegen Saarburg nicht mehr der Fall sein, denn da gewann Saarburg mit 4:0. In den letzten fünf Spielen lief es für die SGS aber nicht rund, denn dort verbuchten die Saarburger magere fünf Zähler. Dadurch fiel das Team von Oliver Hauser in der Tabelle auf Platz acht ab. Auf Platz drei und den VfL Trier sind es mittlerweile acht Punkte Rückstand. Dem Aufsteiger glückte nach der 1:8-Klatsche im ersten Spiel nach der Winterpause die Wende. Lediglich gegen den SV Ayl verlor man, ansonsten gewann man vier der fünf Spiele. Das nötige Selbstvertrauen sollten sich die Trierer mit dem Sieg gegen Tawerns Reserve geholt haben. Die SG Saarburg sollte gewarnt sein, denn spielerisch macht der VfL einen guten Eindruck und braucht sich nach dem letztjährigen Aufstieg auch nicht vor gestandenen C-Klasse-Teams zu verstecken. Im letzten Spiel hielt die SGS gegen Freudenburg phasenweise mit, kassierte im zweiten Durchgang dann durch eine offensivere Ausrichtung zwei weitere Tore. Defensiv sollten die Saarburger gegen den VfL wachsamer sein, denn vor allem Andreas Häusler bewies in dieser Saison schon öfter seine Treffsicherheit. Hinten zeigte sich der Aufsteiger hingegen meist anfällig. 46 erzielten Toren stehen 47 Gegentreffer gegenüber. Will der VfL Trier seinen dritten Tabellenrang verteidigen, muss Trainer Alex Lieder einen Weg finden, um die Defensive gegen die
SG Saarburg zu stabilisieren. Ansonten droht Rang vier.
Saarburg, So., 7.5., 13.00h