Nachdem das erste Gipfeltreffen zwischen Reinsfeld und Föhren (0:1) Geschichte ist, steht für das Führungstrio aus Gusenburg, Föhren und Reinsfeld ein lösbares Aufgabenpaket ins Haus. Neben dem Stadtderby in Schweich liegt von daher der Fokus wohl auf den Partien im Mittelfeld zwischen Thomm und Gutweiler sowie Schleidweiler und Rascheid. Wesentliche Änderungen wird es also nicht geben.
SG Thomm III – Gutweiler
Thomm, So., 26.3., 12.30h
Das Duell aus dem gesicherten Mittelfeld bezieht seinen Spannungsgehalt allein aus der Ansetzung. Der SV Gutweiler ist in jedem Spiel in der Lage, offensiv Akzente zu setzen, doch mit dem Toreschießen klappt das oft noch nicht. „Wir haben gegen Schleidweiler auf ein Tor gespielt, doch verlieren das Spiel unnötig. Wir treffen einfach das Tor nicht“, polterte Coach Markus Freudenreich nach dem 1:2. Gegen Osburg, so Freudenreich, erwarte das Team einen starken Gegner, dem man im Hinspiel die Punkte überlassen musste. „Wir müssen durch die Rote Karte etwas umstellen, die Tagesform wird entscheiden.“ Kapitän Florian Meyer fehlt gesperrt. Im Hinspiel ließ Thomm beim 4:0-Auswärtssieg seine Konterstärke aufblitzen.
SG Fidei – SG Rascheid II
Rodt, So., 26.3., 14.30h
Der 2:1-Erfolg in Gutweiler kam etwas überraschend, doch die Fidei-Kicker bewiesen dort eine erstaunliche Effizienz. Der neue Interimscoach Jörg Köhn – er wird zu Saisonbeginn 2017/18 durch Erfolgstrainer Bernd Körfer beerbt – freute sich über seine Abwehr, denn diese hielt dem großen Ansturm bis in die Nachspielzeit stand. Gegen Rascheids Bezirksligareserve ist Schleidweiler demnach Favorit, doch auf die leichte Schulter sollte man die Hochwälder nicht nehmen, auch wenn man sich im Hinspiel mit 4:0 durchsetzte. Geht Schleidweiler positiv über die Ziellinie, wäre das der fünfte Sieg im sechsten Spiel.
SV Leiwen II – SV Ruwer
Leiwen, Sa., 25.3., 18.00h
Leiwen ist als Tabellenfünfter klarer Favorit auf die Siegpunkte. Gegen das Schlusslicht aus Ruwer sollte ein Sieg Pflicht sein. Coach Helmut Winnebeck: „Ich will Ruwer jetzt nicht schlecht reden, aber das einzige Ziel zuhause können nur drei Punkte sein gegen den Tabellenletzten.“
Bekond, Sa., 25.3., 19.00h
Auch hier gibt es eine eindeutige Konstellation: Der Zweite, der letzten Sonntag das Spitzenspiel in Reinsfeld 1:0 gewann, empfängt den Zwölften. Man braucht kein Prophet zu sein, um einen glasklaren Sieg des SVF vorauszusagen. Dennoch warnt Föhrens Coach Sebastian Pull: „Das wird ein ganz anderes Spiel und ist vor allem Kopfsache. Gehen wir mit dem nötigen Respekt ins Spiel und nehmen den Gegner ernst, werden wir auch das Spiel gewinnen können.“ Bereits im Hinspiel hatte der SV Farschweiler beim 1:9-Desaster nicht den Hauch einer Chance.
Pölich, So., 26.3., 12.30h
Nach der 0:7-Pleite in Issel wird es für Pölichs Trainer Michael Zell nicht einfacher: Mit Gusenburg wartet der nächste schwere Brocken. „Ich hoffe nicht nur auf mehr Personal, sondern auch auf eine bessere defensive Leistung. Wenn wir so lange wie möglich die Null halten, könnte Gusenburg vielleicht nervös werden. Dann ergibt sich eventuell die ein oder andere Konterchance.“ Gusenburg durfte sich nach der Spielabsage in Rascheid nochmals genüsslich zurücklehnen, wird aber Vollgasfußball zeigen müssen, um an der Mosel erfolgreich zu sein. Denn im Hinspiel mühte sich die Elf von Thomas Lehnen zu einem knappen 2:1. „Wir wollen den fünften Sieg in Folge anpeilen“, hat Lehnen eine klare Vorgabe erteilt.
SG Fell II – TuS Reinsfeld
Fell, So., 26.3., 12.30h
Die Vorzeichen sind auch hier eindeutig: Reinsfeld reist als klarer Favorit nach Fell, wird sich aber auf einen kampf- und laufstarken Gegner einstellen müssen. Denn der 2:0-Sieg im Kellerduell in Ruwer hat für die Mannschaft von Johannes Herber einen positiven Nebeneffekt. Denn derzeit ist der Relegationsplatz in festen Händen. TuS-Coach Thees: „Wir müssen konzentriert sein und das Tor wieder treffen.“