Das ewige Duell Reinsfeld gegen Farschweiler sorgt erneut für jede Menge Brisanz. Reinsfeld will seine Minimalchancen auf den Meistertitel bzw. die Relegation mit einem Dreier aufrechterhalten und Farschweiler seinen tollen Lauf bestätigen. Gelingt der Truppe von Florian Reiland beim Derbynachbarn eine Überraschung, könnte es für die Thees-Elf den Abschied aller Titelambitionen bedeuten.
Der TuS Reinsfeld ist momentan Dritter. Ein Punkt Rückstand zum Führungsduo aus Föhren und Gusenburg ist wahrlich marginaler Natur. Den Titel hat Trainer Markus Thees noch immer nicht abgeschrieben, obgleich die Chance rein theoretischer Natur ist. Gewinnen Föhren und Gusenburg ihre Spiele im Gleichschritt, hat der TuS keine Chance mehr. Doch man will sich die Option erhalten, am letzten Spieltag noch in den Titelkampf eingreifen zu können – vorausgesetzt, dass zumindest Gusenburg in Issel patzt. „Gegen Farschweiler wird es unangenehm werden, sie brennen immer im Derby und werden nicht so leicht zu knacken sein. Sie stehen kompakt und haben mit ihren Neuzugängen deutlich an Qualität gewonnen“, geht TuS-Trainer Markus Thees durchaus mit respektvoller Miene in dieses Derby. Thees, der im Sommer den Trainerjob aufgibt und diesen an Ede Michels übergibt, geht ins Detail. „Wir müssen konzentriert sein, die Pässe an den Mann bekommen und ein frühes Tor machen. Dann werden wir auf unserem Platz auch siegreich sein.“ Werden die eigenen Hausaufgaben erledigt, darf man in Reinsfeld immer noch auf einen Ausrutscher des ungeliebten Kontrahenten aus Gusenburg hoffen. Farschweiler nutzte die Chance, nach dem 7:0 gegen Ruwer tendenziell auf Platz elf vorzurücken. Den hat derzeit noch Rascheid inne. Im Derby gelten besondere Gesetze. Das weiß auch Trainer Florian Reiland, der in Reinsfeld auf Janjos, Becker, Müller und Linn verzichten muss. Die letzten Derbys gingen extrem eng aus. Im Oktober siegte der TuS 1:0. „Wir wollen Reinsfeld ärgern.“
Reinsfeld, Sa., 13.5., 19.30h