Nach vier Niederlagen in Folge gelang der SG Beuren am letzten Sonntag in Geisfeld mal wieder ein Sieg. Das 3:2, das der überragende Stephan Molitor im Tor mit ein paar Glanzparaden absicherte, soll nun der Beginn einer kleinen Serie sein. Trainer Jörg Lauer möchte gegen seinen alten Verein TuS Issel und kommende Woche gegen Reinsfeld mit zwei Siegen beruhigt in die nahende Winterpause gehen.
Jörg Lauer ist noch immer ein alter Fuchs. Der Spielertrainer der Beuren-Bescheider wechselte sich in der 90. Minute – obwohl angeschlagen – selbst ein, um den wertvollen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Mit Routine und Körperlichkeit sicherte der erfahrene Spieler das 3:2 und damit den dritten Saisonsieg ab. „Wichtig war, dass wir Gaspers und Kolz im Kollektiv aus dem Spiel genommen haben. Wir haben das hintenraus dann gut gemacht, nachdem Geisfeld Druck entwickelte und über Freistöße gefährlich war. Wir wollten unbedingt auch den Sieg. Stephan Molitor hat mit zwei Weltklasseparaden tolle Reflexe gezeigt.“ Lauer möchte nun auch gegen Issel beweisen, dass seine Mannschaft nicht in die untere Tabellenhälfte gehört. „Issel hat noch immer eine gute Mannschaft, doch man sieht schon, dass die Stürmer Shigar und Engemann fehlen.“ Ein Rezept, wie man Issel schlagen will, will Lauer noch nicht preisgeben. „Wir können nicht nur lang und weit nach vorne spielen, sondern versuchen auch übers Mittelfeld zu agieren. Es ist zudem ein Unterschied, ob Du Andre Weinberg dabei hast oder nicht. Ihm kann man den Ball mal in den Lauf spielen oder er geht ins Eins-gegen-eins. Je nachdem, wie es läuft, wären wir auch mit einem Punkt zufrieden. Doch verlieren will ich gegen meinen alten Verein nicht.“ Lauer gedenkt, mit einem Sieg am Sonntag und eine Woche später gegen Schlusslicht Reinsfeld mit sechs Punkten im Gepäck beruhigt in die Pause zu gehen. Neben Weinberg ist auch Lauers Einsatz fraglich. Dagegen stehen Frederic Trösch und Matthias Abend wieder im Training. Issels Coach Stefan Jostock erwartet eine spannende Trainingswoche. „Wollen wir etwas mitnehmen, müssen wir uns deutlich steigern.“
Beuren, So., 18.11., 15.00h