Auf dem Weg zum Meistertitel muss der TuS Trier-Euren noch einige Hürden meistern. Eines dieser Hindernisse wartet am Sonntag, wenn der Primus den Tabellenfünften aus Könen empfängt.

Der TuS Trier-Euren zeigte gegen den SV Trier-Irsch II keine Fabelleistung und ging vor allem in Hälfte eins nachlässig mit den eigenen Chancen um – am Ende stand jedoch erneut ein Sieg. Für den Spitzenreiter war es der fünfte Sieg ohne Gegentor in diesem Jahr und das dritte 1:0 in Serie. Eine beachtliche Serie, durch die der TuS dem Aufstieg einen großen Schritt näherkam. Der Grund: Da der Tabellendritte aus Konz verlor, beträgt das Polster auf diesen nun acht Punkte. In den ausstehenden sechs Spielen geht es für den Aufsteiger also ausschließlich darum, diesen Vorsprung nicht zu verspielen und im Idealfall Rang eins (drei Punkte vor Wincheringen) zu verteidigen. Eine Aufgabe, der die Trierer bei 15 Siegen aus 20 Saisonspielen gewachsen scheinen.

Ein Gradmesser für die kommenden Wochen könnte für Euren die Partie an diesem Wochenende darstellen, denn mit dem FC Könen wartet der Tabellenfünfte. Der FCK zeigte 2026 bisher gute Leistungen und gewann vier seiner fünf Partien, unterlag nur Tabellennachbar Olewig. Zuletzt zeigte Könen seine Offensivqualitäten, als man Kellerkind Udelfangen mit 8:2 schlug. Tore, die dafür sorgten, dass die Herrig-Elf die aktuell beste Offensive der Liga stellt. Eine Stärke, mit der man den Spitzenreiter ärgern kann?

„Für Euren geht es jetzt um alles, doch auch wir wollen in den letzten Spielen noch so viele Siege wie möglich einfahren. Wenn man Eurens letzte Ergebnisse sieht, ist für uns etwas drin. Wir würden die Liga gerne weiter spannend halten“, sieht Könens Trainer Marcel Herrig sein Team nicht chancenlos.

Auch Eurens Trainer Daniel Ries sieht nach dem 2:2-Hinspiel einen schweren Gegner auf sein Team zukommen: „Könen ist der nächste dicke Brocken. Wir haben schwierige Spiele hinter uns und das am Sonntag wird bestimmt nicht einfacher. Könen wird alles reinwerfen und mit allem dagegenhalten. Da müssen wir mehr Tore aus unseren Chancen machen, wenn wir gewinnen wollen.“

Trier-Euren, So., 19.04., 14.30h