Klarer könnte eine Konstellation kaum sein. Der Zweite empfängt mit Franzenheim den Rang-14., der zudem am Mittwoch noch seine Nachholpartie gegen den Spitzenclub aus Sirzenich zu bestreiten hatte.
Die Mosella, die mit zehn Punkten Vorsprung vor dem FSV Salmrohr beste Karten im Kampf um den Relegationsplatz besitzt, möchte seine Favoritenrolle mit einem konzentrierten und offensiv ausgerichteten Auftritt untermauern. „Franzenheim hat vergangenen Sonntag wieder ein Lebenszeichen im Abstiegskampf von sich gegeben mit seinem Sieg gegen Niederemmel. Deshalb ist es notwendig, ähnlich seriös und mit der gleichen Einstellung zu agieren, wie schon in Ellscheid und gegen Geisfeld vor zwei Wochen. Zu Hause sind wir noch ungeschlagen. Diese Serie möchten wir gerne ausbauen“, hat TuS-Trainer Thomas Schleimer die Sinne geschärft. Dem 29-jährigen Cheftrainer steht der komplette Kader zur Verfügung. Gleich zwei dicke Bretter haben die Franzenheimer in der Englischen Woche zu bohren. Empfangen die Hochwälder am Mittwoch zum Nachholspiel den SV Sirzenich, gastiert das Team von Interimscoach Daniel Meyer am Sonntag am Schweicher Winzerkeller. Die Aufgabe ist schwierig, doch der Vorsitzende des FSV Franzenheim, Philipp Mendgen, hat auch Lösungsansätze parat. „Im Hinspiel in Sirzenich haben wir lange das 1:1 gehalten, vor allem kämpferisch überzeugt und erst in der 90. Minute das Gegentor per Elfmeter bekommen. In beiden Spielen gilt, kämpferisch zu agieren, körperlich robust zu spielen und defensiv gut zu stehen und vorn auf unsere Chancen zu lauern. In Schweich haben wir uns immer schwer getan. Da brauchen wir nicht viel zu reden. Wir müssen da schon Beton anrühren und mit allem, was wir haben, verteidigen. Schweich ist eine Klasse Mannschaft mit einer riesigen individuellen Qualität“, erwartet Mendgen, der auch auf dem Feld mitwirkt, eine Herkulesaufgabe. Julian Völker kehrt aus einer Rotsperre zurück, Pau Bladt ist wegen anhaltender Leistenbeschwerden fraglich.
Schweich, Sonntag, 19.4., 14.30h
Foto: Sandra Maes
