Während der VfL Trier auch im vierten Spiel in Folge ohne Sieg bleibt, hat sich die Mosella mit dem 7:1-Kantersieg eine sehr gute Ausgangsposition im weiteren Saisonverlauf geschaffen.

Das Team von Patrick Quary bleibt damit im vierten Spiel in Serie ungeschlagen und hat sich mit aktuell 24 Punkten im unteren Mittelfeld festgesetzt. Dabei sah es im ersten Abschnitt alles andere als nach einem so deutlichen Heimsieg des TuS aus. Raul Cosano Kreutzer hatte die Gäste aus Trier nach Vorarbeit von Nico Franzen in der 20. Minute in Front geschossen. „Da hatten wir komplett den Faden verloren, weil wir ein bisschen nervös waren und der VfL auch die bessere Mannschaft war. Zum Glück haben  wir dann kurz vor der Pause das 1:1 gemacht, was mich persönlich auch für Kenneth Harrow sehr gefreut hat. Er hat sein erstes Pflichtspieltor für uns erzielt“, kommentierte TuS-Trainer Patrick Quary eine eher durchwachsene erste Halbzeit. Es dauerte bis kurz vor dem Pausentee, bis Schweich egalisierte. Winterneuzugang Kenneth Harrow hatte zum 1:1 getroffen. Im zweiten Durchgang ging es fast durchgängig in die Hälfte des VfL. Das 2:1 des späteren Dreifachtorschützen Björn Kraus leitete eine furiose Torejagd der Schweicher ein. Binnen fünf Minuten stellte die Mosella mit den Treffern zum 3:1 von wiederum Kraus und zum 4:1 durch Levi Agbor die Weichen auf Sieg (67.). „Nach der Halbzeit haben wir uns viele Torchancen herausgespielt und auch tolle Tore erzielt“, befand Quary. Zwei Kopfballtreffer steuerte Kraus bei, auch Pierre Nospers hat nach seiner Einwechslung wieder getroffen. „Das schönste Tor des Tages“, so Quary, markierte Sebastian Palms, „der aus 20 Metern voll in den Winkel traf. Wichtig war, dass wir fußballerisch in der zweiten Halbzeit eine Schippe draufgelegt haben, enormen Druck entfachten und über die schnellen Außenstürmer Torgefahr produzierten.“ Während der VfL Auflösungserscheinungen offenbarte, blieb die Mosella am Drücker und zeigte sich zudem äußerst effizient in ihren Abschlüssen. Kraus traf mit seinem fünften Saisontor zum Dritten und Sebastian Palms machte in der 88. Minute das halbe Dutzend voll. Der eingewechselte Pierre Nospers durfte sich mal wieder als Torschütze vom Dienst beweisen und stellte mit dem 7:1 schließlich den Endstand her (90.).