Während die Pluwig-Gusterather auf einem guten Weg sind, die Klasse vorzeitig zu sichern, steht die SG aus dem Saartal wieder deutlich mehr unter Druck.
Mit 25 Punkten rangieren die Kanzemer noch auf Platz elf, der den Klassenverbleib bedeuten würde. Doch Trainer Carlo Müller warnt: „Wir haben noch mal zwei Ausfälle dazu bekommen und laufen derzeit absolut auf der Felge. Aus dem Hinspiel haben wir noch was gutzumachen. Wir schauen, dass wir am Sonntag eine gute Mannschaft aufbieten können und versuchen, alles zu geben, was derzeit im Tank ist.“ Florian Baack, Nick Klasen und Tino Wischnewski fehlen verletzungsbedingt. Heilfroh war Uwe Wess, als nach dem Spiel gegen Schillingen ein 5:1 auf der Anzeigetafel stand. „Das Selbstbewusstsein sollte wieder da sein. Immerhin haben wir gegen den Vierten und Fünften in der Tabelle zuletzt zehn Tore geschossen und zudem defensiv gut funktioniert. Die Kommunikation in der Mannschaft ist gut. Wir haben vier Punkte Vorsprung auf Kanzem. Nehmen wir drei weitere Zähler aus Kanzem mit, wäre das ein Riesenschritt unten raus. Die Trainingsbeteiligung ist auch gestiegen, der Kader wieder breiter geworden. Deshalb gehe ich zuversichtlich in die Partie.“ Der Appell von Wess richtet sich vor dem Spiel an die ganze Mannschaft. „Wir dürfen jetzt nicht aufhören. Wir haben die Qualität, um in der Liga zu bleiben. Das sind wir auch unseren Zuschauern und uns selber schuldig. Wir gehen Step by Step und müssen bereit sein, alles abzurufen, um den Dreier mitzunehmen.“ Nico Denzer fehlt verletzt, Maurice Föhr aus beruflichen Gründen. Ob Christian Fox nach einer Operation wieder in den Kader rückt, ist fraglich. Florian Berens steht als Joker bereit.
Kanzem, Sonntag, 3.5., 14.45h
