11ER: Im ersten Spiel verlor Ihr Team gegen Krettnach, dann folgten ein Remis und zuletzt zwei Siege – hat die Mannschaft von Spiel zu Spiel einen Schritt nach vorne gemacht?
Tobias Spruck: Ich denke schon. Bei der Auftaktniederlage kennen wir die Gründe, wieso wir nicht so gut aus den Startlöchern kamen. Wir haben aber immer daran geglaubt, dass wir diese Punkte wieder gutmachen können. Das Spiel gegen Hochwald war dann wichtig für unseren Kopf. Am Sonntag konnten wir einen weiteren Schritt in die richtige Richtung machen und fühlen uns gut gerüstet für den heißen Fight in Nittel. Sie sind eine spielstarke Truppe, die sich gut verstärkt hat, aber ich bin guter Dinge, dass wir erneut eine gute Leistung zeigen können.
11ER: Wo haben Sie im Training den Hebel angesetzt, um die Leistung zu verbessern?
Tobias Spruck: Wir haben ein paar Dinge angesprochen und mussten in erster Linie auch einfach unsere Automatismen wiederfinden. Wir konnten zuletzt zweimal mit der gleichen Aufstellung spielen, was in der Vorbereitung aufgrund von Urlaub und Verletzungen nicht der Fall war. Auch in den ersten beiden Saisonspielen traf das nicht zu. Jetzt sind die meisten aber zurück und unser Kader bis auf ein paar Verletzungen wieder vollständig. Damit ist dann auch die Trainingsbeteiligung wieder voll da. Und wie man trainiert, so spielt man auch meistens. Wir finden einfach unseren Rhythmus wieder.
11ER: Ihre Mannschaft ist noch immer sehr jung. Welchem Spieler trauen Sie in dieser Saison den nächsten großen Entwicklungsschritt zu?
Tobias Spruck: Wir haben mit Eli Heitkötter unseren Kapitän und einen spielerisch sehr guten Spieler Richtung Tarforst verloren. Das bietet aber jetzt Raum für andere, in den Vordergrund zu rücken und mehr Verantwortung zu übernehmen. Dadurch lässt sich weiteres Potential freisetzen. Es gibt einige Spieler, die diese Verantwortung übernehmen und auch von der Mannschaft in diese Rollen reingewählt wurden. Wir haben sehr viele junge Spieler, die richtig Bock darauf haben, sich im Team zu engagieren. Sie fragen uns auch, was sie besser machen können und wollen lernen. So ein Verlust kann in gewisser Weise auch gut sein. Wir gehen sowieso alles positiv an und versuchen überall das Gute rauszuziehen. Als Trainer ist es einfach toll mit so einer Truppe zu arbeiten. Unser ganzes Team kann und will sich weiterentwickeln und gibt dafür alles. Gerade jetzt, wo die meisten wieder dabei sind, macht es richtig Spaß.
11ER: Der kommende Gegner heißt Nittel – was für ein Spiel erwarten Sie gegen die Kempny-Elf?
Tobias Spruck: Nittel ist eine Mannschaft, die das Spiel machen will und wie wir spielerische Lösungen sucht. Mit ihren Neuzugängen haben sie sich vorne und hinten gut verstärkt. Da müssen wir unsere Chancen nutzen. Beide Mannschaften werden nichts herschenken und spielerische Mittel einsetzen, um den Gegner zu schlagen. Für Zuschauer kann das ein schönes Spiel werden.
11ER: Wie ist Ihre Mannschaft am Wochenende personell aufgestellt?
Tobias Spruck: Wir sind nochmals besser aufgestellt als vergangene Woche, da uns ein Spieler, der zuletzt berufsbedingt fehlte, wieder zur Verfügung steht. Unsere Langzeitverletzten fallen allerdings weiter aus. Ich denke aber, dass wir gut aufgestellt sind und eine noch besser eingespielte Truppe stellen können. Es wird ein schönes Spiel in Nittel und wir freuen uns alle darauf.