Auf eine gute erste Halbzeit folgte für die Eintracht im Dreisamstadion der Zusammenbruch in Hälfte zwei.
Beim Gastspiel in Freiburg bot der SV Eintracht Trier zunächst eine gute Vorstellung. Die Gäste standen in der ersten Hälfte weitgehend kompakt und nutzten zugleich offensiv eine ihrer Möglichkeiten. Ömer Yavuz hatte den SVE nach einer Ecke zur Führung geschossen und einen bis dato erfolgreichen Tag gekrönt. Aus Trierer Sicht hätte die Partie allerdings nach 45 Minuten abgepfiffen werden sollen, denn im zweiten Durchgang bestimmte der SC Freiburg II das Spielgeschehen.
Erik Oscar Wiklöf glich in der 50. Minute aus und nur fünf Minuten später verwandelte Fabian Rüdlin einen Foulelfmeter zur 2:1-Führung der Hausherren. Die gaben weiter Gas und legten bereits in der 59. Minute das vorentscheidende 3:1 durch Leon Koss nach. Die Eintracht wechselte im Anschluss durch, fand aber trotz aller Bemühungen nicht mehr ins Spiel. In der 85. Minute schraubte Erik Wiklöf das Ergebnis auf 4:1 in die Höhe.
Aufgrund der Niederlage rutschten die Trierer auf den 13. Platz ab, liegen dort nun direkt hinter den Freiburgern.
