Der Primus aus Trier-Tarforst marschiert unaufhörlich in Richtung Rheinlandliga.
Die Mannschaft von Trainer Patrick Zöllner, der nach der Saison in Tarforst aufhört und das Zepter an Moritz Hannappel übergibt, möchte mit seinem Team jetzt die finalen Hürden nehmen, um möglichst frühzeitig die Rückkehr in die höchste Verbandsspielklasse perfekt zu machen.Mit satten elf Punkten Vorsprung auf den härtesten Verfolger aus Schweich stehen die Chancen permanent gut.Geht es nach dem Tarforster Erfolgscoach, sollen gegen die SG Ruwertal schon am Freitagabend die nächsten drei Zähler her. „Unsere Herangehensweise ist grundsätzlich in vielen Spielen ähnlich, weil wir oft spielerisch überlegen sind und von Beginn an mit Dominanz auftreten wollen, um uns viele Torchancen zu erarbeiten. Im letzten Drittel müssen wir allerdings noch genauer werden und die Passgenauigkeit verbessern, um unsere Chancen konsequenter zu nutzen. Auch im Gegenpressing sehen wir noch Potenzial, um den Gegner noch früher unter Druck zu setzen“, weiß Zöllner um Themen, die er am Freitagabend umgesetzt haben möchte. Der Trainer erwartet in einem Derby einen sehr motivierten Gegner. „Es war ja auch zu lesen, dass sich die SG Ruwertal das Ziel gesetzt hat, die restlichen Saisonspiele möglichst zu gewinnen. Entsprechend werden sie mit viel Selbstvertrauen und hoher Motivation auftreten. Wir wollen dagegenhalten und mit unseren Stärken im Heimspiel auftreten, um am Ende die drei Punkte bei uns zu behalten“, fordert der Coach den vollen Ertrag. Personell sieht es gut aus beim Spitzenreiter der Bezirksliga West. Es fehlen weiterhin die Langzeitverletzten Nico Neumann, Neil Müller-Adams, Christoph Nickel und Moritz Hannappel. Zudem fallen Nicola Rigoni krankheitsbedingt mit einer Mandelentzündung sowie Benedikt Decker urlaubsbedingt aus. Nach der deftigen 3:7-Pleite gegen den FSV Salmrohr kommt es für die Ruwertaler darauf an, wieder stabiler zu sein und nicht wieder ins offene Messer zu laufen. Denn die Offensivabteilung der Tarforster ist auf einem ähnlich hohen Niveau angesiedelt, wie die aus Salmrohr. Trainer Bastian Jung: „Beide Mannschaften kennen sich seit Jahren sehr gut. Andre Thielen, Marc Picko und Ruben Herres waren schon mal in Tarforst aktiv. Wir freuen uns auf ein absolutes Highlight unter Flutlicht an einem Freitagabend. Wir werden versuchen, möglichst lange die Null zu halten, intensiv gegen den zu Ball arbeiten, um dann am Ende zu sehen, was möglich sein wird.“ Die Ruwewrtaler werden sich unter der Woche dementsprechend ordentlich vorbereiten, das Spiel gegen Salmrohr kurz aufarbeiten, um das 3:7 schnell aus den Köpfen zu bekommen. „Tarforst ist haushoher Favorit“, so Jung. Wichtig wird sein, ob wir an unsere Leistungen aus den vergangenen Wochen, insbesondere dem Spiel gegen Schweich, anknüpfen können. Tarforst wird mit Sicherheit mehr Ballbesitz haben und uns vor viele Aufgaben im Defensivbereich stellen“, erwartet der Trainer der SGRG ein intensives Auswärtsmatch. Lukas Hofmann wird aus privaten Gründen fehlen. Mathias Biwer wird voraussichtlich mehrere Monate auf Grund einer Knieverletzung aus dem Mehring-Spiel ausfallen. Nils Lehnert, Niklas Kirsten werden wieder Optionen für die Startelf sein. Marc Picko wird zumindest mit auf die Bank kommen.
TR-Tarforst, Freitag, 17.4., 19.30h
