Fünf Siege in Folge treffen auf vier Niederlagen am Stück: Vor einem weiteren Trierer Stadtduell könnten die Formkurven kaum unterschiedlicher verlaufen. Olewig hat sich bis auf Rang zwei vorgeschoben, während der VfL um Anschluss kämpft.
Der Saisonauftakt des SV Trier-Olewig mit dem 0:3 in Pluwig wirkt inzwischen weit entfernt. Seitdem gewann die Mannschaft jede Partie. Nach Erfolgen gegen Tarforst II, Trier-Euren, Saarburg/Serrig und Welschbillig setzte Olewig seine Serie zuletzt auch bei der Mosella-Reserve fort. Mika Weirich brachte den SVO früh in Führung, nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich machten Benjamin Disch und Tobias Dahms den 3:1-Erfolg perfekt. 15 Punkte aus sechs Spielen bedeuten für den Aufsteiger einen starken zweiten Rang.
Beim VfL Trier läuft die Entwicklung in die entgegengesetzte Richtung. Nach dem Auftaktsieg gegen die SG FLRK und der anschließenden 1:2-Niederlage gegen Zewen setzte es inzwischen vier Pleiten in Folge. Besonders deutlich waren dabei das 0:4 bei Sauertal, das 0:4 gegen Schöndorf und das jüngste 0:4 gegen Tarforst II. Auch beim 1:5 gegen Pluwig blieb der VfL ohne Aussicht auf Punkte. Nach sechs Spielen stehen drei Zähler und 3:19-Tore. Höchste Zeit für einen Befreiungsschlag.
Olewig geht mit deutlich mehr Selbstvertrauen und dem Ziel, die Serie fortzusetzen, in das Stadtduell. Für den VfL bietet die Partie dagegen die Chance, ausgerechnet gegen einen der formstärksten Gegner der Liga einen Befreiungsschlag zu landen.
Trier-Olewig, So., 20.09., 14.45h
Foto: Archiv/Maes
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