Fünf Spieltage lang blieb der FSV Trier-Tarforst ungeschlagen und mischte ganz vorne mit. Nach der ersten Niederlage und dem Remis in Hochwald hat sich der Abstand zur Spitze etwas vergrößert. Gegen den nur einen Punkt schlechter platzierten SV Laubach bietet sich nun die Gelegenheit, den eigenen starken Saisonstart wieder mit einem Sieg zu unterstreichen.
Der FSV Trier-Tarforst gehört auch nach sieben Spieltagen zu den Mannschaften, die sich in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt haben. Drei Siege, drei Unentschieden und lediglich eine Niederlage stehen bislang zu Buche. Besonders die ersten Wochen verliefen konstant: Tarforst gewann in Linz, punktete gegen Mülheim-Kärlich, setzte sich in Wirges durch und blieb auch gegen Immendorf ungeschlagen. Mit dem 5:1 gegen Malberg folgte am fünften Spieltag der bis dahin deutlichste Erfolg. Erst im Stadtderby gegen Eintracht Trier II musste sich der FSV erstmals geschlagen geben.
Die Reaktion darauf fiel unter der Woche zumindest ergebnistechnisch ordentlich aus. Beim Tabellenzweiten SG Hochwald nahm Tarforst nach einem 2:2 einen Punkt mit und zeigte damit, dass die erste Niederlage keinen Bruch ausgelöst hat. Zwölf Zähler bedeuten aktuell Rang sechs, der Abstand zur Spitze ist in der engen oberen Tabellenhälfte aber weiterhin überschaubar. Gleichzeitig wird die Partie gegen Laubach zu einem direkten Vergleich mit einem Konkurrenten, der nur einen Punkt weniger gesammelt hat.
Beim SV Laubach hat sich die Entwicklung zuletzt dagegen etwas gedreht. Der Aufsteiger legte mit drei Siegen und einem Remis aus den ersten vier Begegnungen einen bemerkenswerten Start hin und gehörte zunächst selbst zur Spitzengruppe. Seitdem wartet die Mannschaft jedoch auf den nächsten Dreier. Auf Niederlagen gegen Schneifel und Morbach folgte am Mittwoch ein 1:1 gegen Andernach. Aus den vergangenen drei Spielen holte Laubach damit nur einen Punkt.
Das macht die Aufgabe für Tarforst keineswegs einfacher. Laubach hat bereits gezeigt, dass die Mannschaft offensiv in dieser Liga bestehen kann, während der FSV in den bisherigen sieben Partien vor allem mit Konstanz punktete. Für beide Teams geht es nun darum, nach einer zuletzt etwas schwächeren Ausbeute wieder einen Sieg nachzulegen und den Kontakt zur Spitzengruppe nicht abreißen zu lassen.
Trier-Tarforst, Sa., 19.09., 17.30h
Foto: Archiv
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