Eintracht Trier II musste am siebten Spieltag zuschauen und dürfte dennoch mit einem guten Gefühl nach Betzdorf reisen. Schließlich bestätigte der jüngste 2:1-Derbysieg in Tarforst den starken Saisonstart der Regionalliga-Reserve. Gastgeber Betzdorf steht dagegen vor der Aufgabe, eine 0:7-Niederlage abzuschütteln.
Der SV Eintracht Trier II hat sich in den ersten Wochen der neuen Saison früh in der oberen Tabellenregion festgesetzt. Die Mannschaft blieb zunächst vier Spiele ungeschlagen, setzte mit dem 8:1 gegen Schneifel ein offensives Ausrufezeichen und gewann anschließend auch in Morbach. Erst danach musste sie gegen Andernach erstmals ohne Punkte vom Platz.
Die Antwort folgte im Stadtderby gegen Tarforst. Vor großer Kulisse setzte sich die Eintracht mit 2:1 durch und zeigte damit, dass die erste Saisonniederlage keinen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat. Mit 13 Punkten aus sechs Partien liegt Trier II trotz eines Spiels weniger weiterhin in unmittelbarer Nähe zur Spitze. Gleichzeitig wartet bereits wenige Tage nach der Partie in Betzdorf das Nachholspiel gegen Schweich – eine Phase, in der sich zeigen wird, wie breit und stabil die Mannschaft aufgestellt ist.
Aufsteiger Betzdorf geht mit einer völlig anderen Gefühlslage in das Wochenende. Nach einem insgesamt soliden Start mit Siegen gegen Mayen und Linz sowie mehreren Unentschieden folgte unter der Woche ein 0:7 in Malberg..
Für die Eintracht spricht damit die aktuelle Stabilität, für Betzdorf die Chance auf eine unmittelbare Reaktion vor eigenem Publikum. Gerade nach einem solchen Ergebnis dürfte Trier II gut beraten sein, den Gegner nicht allein an der jüngsten Niederlage zu messen. Die bisherigen Wochen haben gezeigt, dass Betzdorf durchaus Mannschaften ausbremsen kann – während die Trierer wiederum die Möglichkeit haben, mit einem weiteren Auswärtssieg ihre Position in der Spitzengruppe zu festigen.
Betzdorf, So., 20.09., 15.00h
Foto: Archiv/Maes
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