Der SV Trier-Irsch bleibt auch nach der Partie gegen die bis dato noch ungeschlagene SG Serrig/Saarburg das Maß aller Dinge.

In den ersten 20 Minuten überrannte die Mannschaft des verletzten Spielertrainers Sebastian Szimayer den Gegner förmlich und führte bereits mit 2:0. Konstantin Arens und Mohamed Rouini hatten einen Doppelpack geschnürt (21., 22.). „Da haben wir keinen Zugriff bekommen und Irsch hat uns quasi überrannt“, schwante SG-Trainer Sebastian Lorenz nichts Gutes. „Irsch hat hochgepresst, die zwei Gegentore sind durch individuelle Fehler entstanden“, so Lorenz weiter. Als Henrik Müller nach 38 Minuten nach einem Konter auf 3:0 stellte, waren spätestens da die Weichen auf Irscher Sieg gestellt. Weil sich Serrig nicht aufgab und besser zum Zuge kam, sind die Gäste durch den Treffer von Johannes Carl auf 1:3 herangekommen (72.). Als Paul Tommes mit einem gut getimten Freistoß Benjamin Thorbeck bediente und der Neuzugang volley abschloss, stand es 4:1 (77.). Ein Weitschuss der Marke Traumtor brachte die Gäste durch David Kauz wieder auf 2:4 heran (83.), doch Thorbeck packte nach einem klasse Freistoß von Kader Touré den Abpraller von Adi Kasra gekonnt ins Netz – 5:2 (86.). SVI-Coach Szimayer war zufrieden. „Wir haben eine enorme Laufbereitschaft gezeigt und das hohe Anlaufpressing super umgesetzt. Vor allem die erste Halbzeit war es eine starke Leistung von uns. Wir hatten noch zwei weitere Hundertprozentige. Wir kamen aus der Halbzeit gut raus, haben die Druckphase von Saarburg gut überstanden und dann das 4:1 gemacht. Nachdem ich komplett durchgewechselt habe, haben wir ein bisschen den Faden verloren und es ist ein bisschen wilder geworden. Entscheidend aber war, dass wir gut gepresst und Serrig so zu Fehlern gezwungen haben. Einziges Manko war, dass wir viele Torchancen liegen gelassen haben. Ansonsten bin ich sehr zufrieden.“ Serrigs Coach Lorenz ergänzte, das „wir es nicht geschafft haben, das zweite Tor zu machen. Doch Irsch muss vorher den Deckel drauflegen. Die Gegentore vier und fünf sind durch Standards entstanden. Doch die Moral hat gestimmt. Wir haben nochmals auf 2:4 gestellt“. So resümierte der Serriger Coach eine insgesamt unglückliche Woche. Denn bereits am Dienstag schied das Team beim B-Ligisten FC Könen im Kreispokal aus (1:3). „Wir haben durchrotiert am Dienstag, um denjenigen Spielzeit zu gewähren, die sonst nicht in der Startelf stehen. So haben wir das Team auf sieben, acht Positionen verändert. Dadurch hat uns der Rhythmus gefehlt. Der FC Könen war auch galliger.“