Während Branchenführer FSV Tarforst mit dem 3:1 in Tawern seinen 22. Sieg im 24. Saisonspiel feierte und schnurstracks in Richtung Rheinlandliga marschiert, verpasste der SV Tawern aufgrund von zwei individuellen Patzern ein besseres Resultat.




Fabian Wey nahm das Geschenk eines zu kurz geratenen Rückpasses auf den Torwart dankend an und ließ den FSV früh in Führung ziehen (15.). Mitten in die Tawerner Drangphase erzielte Nils Kiesewetter mit einem als Flanke gedachten Schuss das 2:0 für die Gäste (64.). Zuvor hatte FSV-Keeper Felix Kloy einen Schuss von Idris Lataev auf der Linie geklärt. Johannes Weber traf die Latte und Comebacker Pascal Hurth, der die Tawerner mit dem 1:2 im Spiel hielt (76.), hatte weitere zweimal Gelegenheit auszugleichen. „Felix Kloy war ein starker Rückhalt. Wichtig war, dass wir nach dem 2:1 von Tawern direkt geantwortet haben mit dem dritten Tor. Uns hat die Passgenauigkeit im letzten Drittel gefehlt“, sah Tarforsts Trainer Patrick Zöllner nur in der ersten Halbzeit eine überlegene eigene Mannschaft. Wie der FSV-Trainer weiter betont, habe es Tawern seiner Mannschaft 90 Minuten nicht leicht gemacht. „Nach dem 3:1 haben wir die Partie über die Zeit bekommen. Tawern war in der zweiten Halbzeit klar im Angriffsmodus und hätte sich einen Punkt auch verdient gehabt. Doch ich bin zunächst mal sehr froh, dass wir die Englischen Wochen schadlos überstanden haben, trotz des teilweise engen Kaders.“ Denn nur zwei Minuten nach dem Tawerner Anschluss stellte Wey auf 3:1 und damit den alten Abstand wieder her. Benny Leis kritisierte, dass „wir in der ersten Halbzeit ein bisschen zu verhalten agiert haben und ein individueller Bock das 0:1 begünstigte. In der ersten Halbzeit hatte Tarforst mehr Ballbesitzphasen. Danach haben wir ein anderes Gesicht gezeigt, es aber verpasst, das 1:1 zu machen. Kloy hat ein, zweimal auf der Linie geklärt. Das 0:2 fiel aus dem Nichts. In der zweiten Halbzeit waren wir überlegen. Wir haben nicht aufgegeben und Tarforst weiter unter Druck gesetzt. Spielerisch und kämpferisch haben wir alles abgerufen, was wir in petto hatten. Wir können mit der Niederlage umgehen, weil sie sich nicht wie eine Niederlage anfühlt. Ein Punkt wäre verdient gewesen.“