Im Kampf um Platz zwei sicherte sich der SV Sirzenich mit einem 4:2-Erfolg gegen Aufsteiger SG Longuich drei wichtige Punkte. Weil die bis dato punktgleiche SG Schöndorf mit 1:2 beim SVE im Spitzenspiel unterlag, sind die Sirzenicher wieder an den Hochwäldern vorbeigezogen.
Entsprechend furios legte der SVS los und führte nach 18 Minuten bereits 3:0. Dem nicht genug: Als Kevin Walter mit seinem zweiten persönlichen Treffer nachlegte, stand es nach noch nicht einmal 30 Minuten 4:0 für die Hausherren, die ein wahres Offensivfeuerwerk abfackelten. Nach Vorarbeit von Robin Esser traf Walter zur Führung (7.), ehe Philipp Brost nach Assist von wiederum Esser auf 2:0 stellte (15.). Das 3:0 legte Kilian Düpré nach Eckball von Bastian Neises obendrauf, ehe Walter nach Zuspiel von Brost auf 4:0 stellte (28.). Für die sichtlich überforderten Longuicher lief es im zweiten Durchgang deutlich besser, auch, weil Coach Jan Küchling zur Pause einen Dreifachwechsel vornahm, so nicht nur für mehr Stabilität im Abwehrzentrum, sondern auch für mehr Durchschlagskraft nach vorn sorgte. Alin Zait traf zum 4:1 (67.) und fünf Minuten später sorgte ein Eigentor für eine turbulente Schlussphase. Doch am Ende reichte es für die Küchling-Elf nicht mehr, weitere Treffer nachzulegen. Sirzenichs Trainer Till Schweitzer attestierte seiner Mannschaft eine „herausragende erste halbe Stunde, die man nicht viel besser spielen kann. Longuich hatte uns auch die Räume angeboten, in die wir gestoßen sind. Vor allem Robin Esser hat mit seiner Schnelligkeit viele Lücken gerissen. Bis auf das Eckballtor von Kilian Düpré waren alle Tore auch wunderschön herausgespielt.“ Lediglich in einer Situation, als Felix Bollig im ersten Versuch der Gäste, gezielt aufs Tor zu schießen, Ruhe und eine starke Reaktion zeigte, war der SVS verwundbar. In der zweiten Halbzeit sei die Partie phasenweise so dahingeplätschert. „Nach der Trinkpause haben wir an der Eckfahne den Ball verdaddelt, die zum 1:4 geführt hat. Nach einem Freistoß aus gefühlt 40 Metern haben wir den Ball ins eigene Netz abgefälscht. Da hatte Longuich die zweite Luft bekommen und gepowert. Die haben da eine gute Mentalität bewiesen, doch wirklich gefährdet war unser Sieg nicht mehr.“
