In der Nachspielzeit rettet Daniel Mehrfeld Wittlich einen Punkt. Der Wittlicher Kapitän verwandelte einen Foulstrafstoß in der 93. Minute zum späten 2:2.
Bis in die dritte Minute der Nachspielzeit sah der Aufsteiger aus Speicher wie der sichere Sieger aus. Doch mit der letzten Aktion gelang den Säubrennern der verdiente Ausgleich. Benny Sorge war im Strafraum gefoult worden. Den folgenden Elfmeter verwandelte Daniel Mehrfeld trocken zum 2:2. Doch von vorn. In einer umkämpften, flotten und temperamentvollen Begegnung lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Vor 100 Zuschauern erwischte Speicher den besseren Start, als Artur Poloshenko auf Flanke von Fabian Frank zum 0:1 traf. Speicher blieb gefährlich, versäumte es aber nachzulegen. Nach knapp einer Viertelstunde dann der Ausgleich, der für SVS-Trainer Martin Wagener „wie aus dem Nichts“ fiel. Sorge hatte sich durch die Speicherer Reihen gedribbelt und Daniel Mehrfeld aufgelegt, der mit einem Schuss ins lange Eck zum 1:1 traf (16.). Cirka eine Stunde war gespielt, als Poloshenko die Gäste nach feiner Vorarbeit von Thomas Schütz erneut in Führung brachte, doch wieder reichte der Vorsprung der Töpferstädter nicht zum Sieg. Wageners Statement fiel folgendermaßen aus: „Wir haben ein sehr gutes Auswärtsspiel gezeigt und Wittlich einen offenen Schlagabtausch geliefert. Wenn man natürlich mit dem letzten Angriff den Ausgleich noch kassiert, ist das sehr bitter. Doch Wittlich hat sich den Punkt mit einer intakten Moral auch verdient, auch wenn wir die drei Punkte liebend gerne mitgenommen hätten. Es war ein gerechtes Remis, leider haben wir unsere Konterchancen kläglich vergeben.“