Während die Vulkaneifeler mit einem 2:0-Arbeitssieg den ersten Dreier in diesem Kalenderjahr generierten, stehen die abstiegsbedrohten Schleider erneut mit leeren Händen da.
Fynn Raskob hätte den SVS nach zehn Minuten in Führung bringen können. Auf der anderen Seite verpasste Jannik Hennes mit einer „Hundertprozentigen“ (O-Ton Marco Michels) die Führung für die Gastgeber.Wiesbaum hatte mit zunehmender Spielzeit in einem chancenarmen Derby mehr Spielanteile, doch erst die Schlussviertelstunde brachte die Entscheidung. Traf Hennes mit einem Schuss in der 66. Minute noch den Pfosten, machte es Marco Hattenrath mit einer direkt verwandelten Ecke, bei dem noch ein Schleider Abwehrspieler dran war, knapp zehn Minuten später besser (75.) – 1:0. Drei Minuten vor dem Ende sorgte Spielertrainer Marco Michels nach einer schnellen Umschaltaktion mit dem 2:0 für die Erlösung. Der bekam einen Querpass von Lukas Duvivier präzise auf dem Tablett serviert und brauchte nur noch einzuschieben. Duvivier sah in der Nachspielzeit wegen unsportlichen Verhaltens die Ampelkarte. „Wir sind über 90 Minuten geduldig geblieben, standen defensiv kompakt in den Räumen und haben bis auf ein, zwei gefährliche Situationen nach ruhenden Bällen wenig zugelassen. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft“, attestierte Michels seinem Team eine ausgesprochen gute Kollektivleistung. Schleids Trainer Taner Weins war die Enttäuschung, eine weitere Chance auf einen Sieg verpasst zu haben, deutlich anzumerken. „Es war ein typisches 0:0-Spiel. Uns war klar, wer den ersten Fehler macht und das erste Tor schießt, gewinnt die Partie. Die Entscheidungsfindung im letzten Drittel war eine Katastrophe.“ Jetzt muss im nächsten Spiel am Karsamstag zu Hause gegen Mitkonkurrent SG Franzenheim unbedingt ein Sieg her.
Foto: Sandra Maes
