Mit einem 6:1-Erfolg gegen den SV Konz kehrte die SG Rascheid zu alter Heimstärke zurück und rückt auf Platz fünf im Klassement vor.

Mit einem halben Dutzend Treffern schickte eine wie entfesselt aufspielende Rascheider Mannschaft die Gäste aus Konz auf den Nachhauseweg. Die erste Halbzeit gestaltete sich relativ ausgeglichen, wobei die Konzer von der Spielanlage sogar einen Ticken besser waren. Doch nach 24 Minuten hieß es bereits 2:0 für die Hochwälder, die ihre Torchancen effektiv ausnutzten. Eine direkt herein geschlagene Ecke, als sich der Konzer Keeper Maxi Wirkus etwas verschätzte, bugsierte Dominik Güth mit dem Kopf ins eigene Tor – 1:0 (15.). Dem zweiten Treffer war ein strammer Schuss von Andreas Rauen vorausgegangen, den Wirkus nach starker Parade prallen ließ und Andre Lochen gedankenschnell abstaubte. Wenig später brachte Tristan Reger den SVK wieder in den Hoffnungslauf – 2:1 (27.). In dieser Phase entwickelte Konz großen Angriffsdruck und beinahe wäre Kevin Bernard nach einer unübersichtlichen Aktion im Fünfmeterraum der Ausgleich gelungen. Rascheid überstand diese kurze Phase allerdings ohne Gegentreffer und kam fünf Minuten vor der Halbzeit zum 3:1. Einen Eckball von Robin Moser nutzte Nicolas Imholz zum dritten Treffer (40.). Der SV Konz gestattete Rascheid durch einen individuellen Fehler in der Nachspielzeit der ersten Hälfte das 4:1, als Andre Lochen die Lücke sah. Rascheids Spielertrainer Sven Gaspers konstatierte, dass „das 4:1 in der ersten Halbzeit für das Kräfteverhältnis viel zu hoch ausgefallen ist. Doch wir waren endlich auch mal effektiv, wobei ich das Gefühl hatte, dass Konz konditionell ein bisschen abgebaut hat.“ Im zweiten Durchgang kam von den Gästen kaum noch Gegenwehr und so wurde es mit dem 5:1 und 6:1 richtig bitter. Andre Lochen hatte noch Torhunger und markierte in der 58. Minute das 5:1. Eine Co-Produktion mit Jonas Mart und Moser nutzte Maurice Speicher zum 6:1 (83.). „Das war im Großen uns Ganzen ein super Spiel von uns, bei dem wir von etlichen groben Fehlern des Gegners im Aufbauspiel profitiert haben. Doch ich habe auch eine Phase gesehen, in der der Gegner die Möglichkeit hatte, ins Spiel zurück zu kommen. Doch wenn man 6:1 gewinnt, gibt es nicht viel zu meckern.“