Am Sonntag steht das zweite Aufeinandertreffen der ehemaligen A-Klassen-Konkurrenten Kordel und Osburg an. Ein Spiel, in dem beide Mannschaften einen unbequemen Gegner erwarten.

2023/24 liefen die SG Kordel und die SG Osburg noch gemeinsam in der Kreisliga A auf. Und aktuell deutet alles darauf hin, dass zumindest die Kordeler in der nächsten Spielzeit wieder eine Klasse höher spielen. Dass die Chancen dafür besser stehen, dürfte man beim Spitzenreiter wissen, denn dank 15 Ligasiegen in Folge hat man sich mittlerweile einen Vorsprung von sieben Zählern erarbeitet. Auf vorzeitige Meisterglückwünsche sollte man allerdings noch verzichten, denn in den nächsten Wochen warten auf die SGK knifflige Aufgaben – so auch an diesem Wochenende.

Die SG Osburg ist jahresübergreifend seit acht Spielen ungeschlagen, schaffte es an den letzten beiden Spieltagen aber nicht, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. So kassierte der Tabellenvierte sowohl gegen Bekond als auch gegen die SG Thalfang/Berglicht einen Last-Minute-Treffer. Da somit vier Punkte auf dem Konto fehlen, ist der Zug auf die Podiumsplätze wohl endgültig abgefahren. Dennoch will man die Restspielzeit möglichst erfolgreich gestalten und dazu zählt auch, beim Primus der B-10 zu bestehen.

Wie schwer das wird, kann sich Osburgs spielender Co-Trainer Luca Leonhard denken: „Wir kennen Kordel ja noch aus der A-Klasse und viel hat sich bei ihnen nicht verändert. Im Hinspiel waren sie die beste Mannschaft, gegen die wir in dieser Saison spielten. Sie sind robust, haben eine klare Spielidee und mit Marc Willems einen starken Stürmer. In Kordel wird es noch mal ein Stück schwerer. Da müssen wir alles auf den Platz bringen, das Zentrum möglichst dicht halten und versuchen, Willems in den Griff zu bekommen. Je länger wir die Null halten, desto besser für uns, denn vorne schießen wir meist unser Tor.“

Einen unangenehmen Gegner erwartet auch Kordels Trainer Christian Adams: „Osburg ist für mich die unangenehmste Mannschaft der Klasse. Sie spielen sehr körperbetont, haben gute Fußballer in ihren Reihen, viele hochgewachsene Spieler und sind unheimlich gefährlich über Standards. Ich erwarte deshalb ein intensives Spiel mit vielen Zweikämpfen und zweiten Bällen.“

Das Hinspiel gewann die SG Kordel nach einer wilden Schlussphase mit 2:3.

Kordel, So., 19.04., 14.45h