Im Topspiel der A-Klasse gewann die Zweite des SVE gegen den Lokalrivalen aus Tarforst mit 5:2 und bleibt damit unbesiegt. Im Gegenteil: Durch den zweiten Sieg im dritten Spiel verbessert sich die Eintracht auf Rang drei und hält Tuchfühlung auf das Führungsduo aus Sirzenich und Föhren, das alle Spiele bislang gewann.
Beim 5:2 gegen den FSV II tat sich besonders ein Spieler hervor: Nicola Rigoni, bis vergangene Saison selbst noch Stürmer beim Rheinlandligateam der Höhenstädter, traf dreifach und hebelte damit den Gegner quasi im Alleingang aus. Bis zur 30. Minute hatte sich die Eintracht auf 3:0 abgesetzt, das vierte Tor in der Nachspielzeit von Rigoni setzte der Leistung des Ausnahmestürmers die Krone auf. Elias Blasius hatte bereits in der zehnten Minute für den SVE nach Vorarbeit von Benedikt Decker vorgelegt. Zehn Minuten später begann die atemberaubende Serie des 28-Jährigen, als er eine Vorlage von Lukas Herkenroth verwertete. Neun Minuten später profitierte der SVE-Angreifer erneut von einem Pass von Decker – 3:0 (29.). Schließlich sorgte der bullige und technisch versierte Eintrachtler in der dritten Minute der Nachspielzeit der ersten Halbzeit für lange Gesichter, als dieser eine Flanke von Blasius zum 4:0 in die Maschen drückte. Das war zweifelsohne die Entscheidung. Weil der SVE zu Beginn der zweiten Halbzeit zwei Gänge herausnahm und Tarforst mutiger nach vorn spielte, verkürzten Oleksii Katkov per Elfmeter (50.) und Co-Spielertrainer Jan Bauchmüller auf 2:4 (60.). Fabian Wey stellte mit seinem Treffer zum 5:2 den Endstands her. SVE-Coach Timo Zeimet sag zwei verschiedene Halbzeiten. „Die Gesamtleistung im ersten Durchgang war sehr gut, wir hatten viel Ballbesitz und haben im Angriff unsere Tormöglichkeiten gut ausgespielt. Nicola Rigoni hat eine Topleistung gebracht, großes Kompliment an ihn. Die Tore haben eine gewisse Leichtigkeit gebracht.“ Doch Zeimet sah auch einige Probleme nach dem Wechsel. „Da haben wir viele falsche Entscheidungen getroffen, das Positionsspiel wurde schlechter und wir sind etwas ins Schwimmen gekommen. Das müssen wir dann seriöser runterspielen. Doch die Stimmung nach dem Sieg ist natürlich top.“
