Nach zwei deftigen Niederlagen gegen Schoden (1:6) und Ellscheid (0:4) fordert Laufelds Coach Oleg Tintor, alle Kräfte zu bündeln.
„Schleid hatte auch Probleme mit der Konstanz, ähnlich wie bei uns. Sie gehören für mich weiterhin zu den spielerisch besten Teams mit einem Tim Hartmann und Sebastian Ting in ihren Reihen, die Spiele alleine entscheiden können. Das hat man beim 4:4 in Lüxem gesehen, als Ting der Ausgleich gelang. Ich sehe uns dennoch in der Lage, in Normalform auch dagegenzuhalten und Zählbares mitzunehmen. Dafür müssen wir unbedingt defensiv stabiler werden.“ Christopher Borsch und Felix Regh sind wieder an Bord, Bastian Schmitz (Urlaub) und der Rotgesperrte Tilmann Meeth müssen passen. Der SV Schleid ist seit drei Spielen ungeschlagen (inklusive im Rheinlandpokal gegen Salmrohr, 2:0) und hat seine einstige Durchschlagskraft wieder gefunden. Davon zeugen elf Treffer in besagtem Zeitraum. Dennoch richtet Spielertrainer Taner Weins den Fokus auf eine spürbare Erhöhung der Effizienz. „Wir müssen zielstrebiger in die gefährlichen Zonen kommen und mehr Ideen entwickeln. Es ist kein Geheimnis, dass wir auch in Wallscheid gewinnen wollen.“ Doch eines nervt Weins gewaltig: „Nach fünf Spielen haben wir bereits 15 Gegentore kassiert. Das ist in Summe deutlich zu viel. Da müssen wir rigoroser im Zweikampfverhalten sein und die Räume früher zulaufen.“ Bryan Chen und Fabian Breuer sind aus dem Urlaub zurück und auch Marius Hugo sowie Boris Niesen sollten nach Auskurieren muskulärer Blessuren wieder zur Verfügung stehen. Simon Weber weilt noch im Urlaub.
Wallscheid, Samstag, 14.9., 18.30h
