17.05.2019

Nachberichte, Kreisliga A: Gratulation, SV Konz

SV Konz macht Aufstieg in die Bezirksliga West perfekt

Während der SV Konz den Aufstieg in die Bezirksliga-West perfekt machen konnte, spitzt sich die Lage im Tabellenkeller dagegen immer mehr zu. Tarforst und Könen sind einen Spieltag vor Saisonende immer noch punktgleich, am Ende könnte es sogar ein Entscheidungsspiel beider Klubs geben. Auch ein weiteres Szenario wäre möglich, sollte der SV Bekond gewinnen. 

SG Welschbillig - SV Tawern
1:1 (1:1)
Mit einer Punktteilung musste sich die SG Welschbillig im Heimspiel gegen den SV Tawern begnügen. Am Ende kamen beide Teams nicht über ein 1:1-Remis hinaus. Während Carsten Vogel seinen SV Tawern nach zwölf Minuten in Front schoss, glich Welschbillig nach einer knappen halben Stunde dank Marc Willems aus. In der Tabelle rangieren beide Teams dagegen jenseits von Gut und Böse. Während Tawern mit 44 Punkten Platz sechs belegt, notiert Welschbillig 33 Zähler und Platz acht.

SV Konz - SG Zewen
3:0 (2:0)
Sektdusche, Jubeltraube und riesengroße Freude: Der vorletzte Spieltag war ein Feiertag in Konz, machten die Blau-Weißen im Heimspiel gegen Trier-Zewen doch nach einem 3:0-Sieg ihr großes Meisterstück perfekt. Nach nur einem Jahr in der A-Liga packte der SV Konz somit die Rückkehr in die Bezirksliga West und darf sich dank einer starken Aufstiegs-Saison einmal mehr auf die eigene Schulter klopfen. Die Tore in Richtung Aufstiegsfeier markierten zweimal Tim Kugel sowie Stefan Becker.

SV Föhren - FSG Ehrang/Pfalzel
1:2 (1:1)
Der Höhenflug von zuletzt vier Siegen in Folge ist beim SV Föhren passé. Zuhause gegen Ehrang unterlag das Team um Trainer Sebastian Pull mit 1:2. Föhren brachte sich nach 20 Minuten durch Lukas Müller mit 1:0 in Front. Der Ausgleich fiel nach einer halben Stunde durch Jonas Amberg. Amberg war es auch, der zehn Minuten vor Schluss mit dem 2:1 den Siegtreffer für seine Ehranger Truppe erzielte. Dank der dreifachen Ausschüttung zählt Ehrang einen Spieltag vor Saisonende 59 Punkte und Platz zwei. Föhren hingegen notiert 45 Zähler und Platz fünf.

SG Thomm - SG Saarburg
2:0 (2:0)
Für die SG Saarburg ein Drahtseilakt, flaniert man ziemlich wackelig mit einem dünnen Polster am Rande der Abstiegsränge. Auch in Thomm gab es für die Elf vom Kammerforst nichts zu holen, am Ende stand ein 0:2. Beide Tore für die Glück-Auf-Truppe aus Thomm steuerte Christian Weber bei. Während die SG Thomm einen Spieltag vor
Saisonende mit 47 Punkten Platz vier belegt, dümpelt Saarburg dagegen mit 22 Zählern auf Rang zehn herum.

FC Könen - SV Sirzenich
1:8 (0:5)
Im bitteren Gefecht mit dem Abstiegsgespenst ging der FCK zuhause gegen den Tabellendritten aus Sirzenich mächtig baden und unterlag den Rot-Weißen am Ende mit 1:8. Während Joshua Bierbrauer fünfmal das gegnerische Tor traf, trugen sich Peter Grundheber, Maximilian Burg sowie Luca Bierbrauer in die einseitige Torschützenliste ein. Aufgrund der Niederlage und dank eines Patzers der Konkurrenz aus Tarforst pflegt man weiterhin mit Trier-Tarforst jeweils 18 Punkte und steht nun am letzten Spieltag im Fernduell beim Schlusslicht aus St. Matthias mächtig unter Zugzwang. Den möglichen Klassenerhalt hat man immer noch selbst in der Hand.

FSV Tarforst II - DJK St. Matthias
0:2 (0:0)
Im Kampf gegen den Abstieg erlitt die Tarforster Zweitvertretung im vorletzten Saisonspiel einen Dämpfer, als man zuhause dem Tabellenletzten DJK St. Matthias Trier mit 0:2 unterlag. Obwohl das weit abgeschlagene Schlusslicht schon sicher abgestiegen ist, spielte man aufseiten der DJK, als ginge es um alles. Leidenschaft, Moral und der gewisse Biss Richtung Erfolg: Diese Tugenden vermisste man beim FSV, der nach einer guten Stunde (66.) durch Simon Blasius den ersten Rückschlag hinnehmen musste. Tor Nummer zwei und somit auch den Endstand markierte eine Viertelstunde vor Schluss (75.) Khadim Ndione. „Wir haben gegen St. Matthias sehr viel vermissen lassen, obwohl wir personell ziemlich gut aufgestellt waren. Nun müssen wir nächste Woche unbedingt punkten, damit wir den Klassenerhalt doch noch packen,“ resümierte Trainer Daniel Will mit trauriger Stimme. Sein Gegenüber Martin Klein fasste die Leistung seiner Jungs wie folgt zusammen: „Ich denke, wir wollten uns die letzten beiden Wochen unbedingt selbst beweisen, dass wir es doch noch drauf haben. In Welschbillig und auch zuletzt gegen Tarforst agierten meine Jungs ziemlich stark. Genau mit dieser Einstellung wollen wir nun auch eine Liga tiefer durchstarten,“ so DJK-Trainer Martin Klein, der in St. Matthias auch in der kommenden Saison Trainer bleiben wird. 

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