Am Anfang hui, am Ende pfui. Die SG Wincheringen gestaltete die Partie in der ersten Hälfte offen und erzielte sogar den Ausgleich, doch in der zweiten Hälfte brachten zwei schnelle Gegentore die Mannschaft von Trainer Thomas Sauerwein aus dem Konzept. Anschließend schoss Wasserliesch aus allen Lagen und traf. Zu allem Überfluss musste Wincheringen nach 30 Minuten den Torwart auswechseln. Zuvor hatte Achim Beck noch einen Elfmeter pariert. Über die Kreisliga-C Saar berichtet unser Redakteur Stefan Himmer
Diesen Auftakt wollen die Spieler der SG Wincheringen sicherlich schnell wieder vergessen. Dabei ging es gut los und in der ersten Halbzeit spielten die Gäste guten Fußball. Doch der Reihe nach: Wasserliesch hatte bereits nach fünf Minuten die erste große Chance. Es gab Elfmeter und Freddi Keip schnappte sich die Kugel. Doch Keip scheiterte am Torwart der Gäste. Wasserliesch ließ sich nicht beirren und ging durch Pascal Knöppel in der elften Minute mit 1:0 in Führung. Bitter für die Gäste: Nach einer halben Stunde musste Torhüter Achim Beck verletzt raus, für ihn kam Patrick Bernhard ins Tor. Wincheringen hielt dennoch weiter dagegen und wurde durch Sebastian Hein in der 34. Minute belohnt, der das 1:1 erzielte. „Die erste Halbzeit war völlig in Ordnung“, sagte Wincheringens Trainer Thomas Sauerwein. „Auch der Anfang der zweiten Hälfte war ok, aber dann haben wir zu viele Fehler gemacht und zwei Tore in kürzester Zeit kassiert.“ Auch Carlo Lambert, Coach des SV Wasserliesch, konnte sich den Einbruch des Gegners in der zweiten Halbzeit nicht so richtig erklären: „In der ersten Hälfte hatten wir auch unsere Probleme, aber was dann mit Wincheringen los war, kann ich nicht sagen.“ Johannes Ludwig war’s egal. Er erzielte in der 53. Minute das 2:1. Kurze Zeit später schraubte Lukas Weber das Ergebnis auf 3:1 hoch (56.) und sorgte für die Vorentscheidung. Wiederum keine zwei Minuten später war Peter Birringer zur Stelle und traf zum 4:1. Bei der SG Wincheringen brachen nun alle Dämme und Wasserliesch nutzte jeden Fehler eiskalt aus. Eugen Reichert traf in der 81. Minute zum 5:1 und Neuzugang Steve Jeschke setzte in der 91. Minute den Schlusspunkt zum völlig verdienten 6:1-Erfolg. „Am Ende war jeder Schuss ein Treffer. Wir dürfen dieses Spiel deswegen nicht überbewerten“, sagte Wasserlieschs Coach Lambert nach dem Sieg. „Dieses Spiel war ein Ausrutscher und wir hatten einen richtig schlechten Tag. Die beiden schnellen Gegentore in der zweiten Hälfte waren zuviel“, bilanzierte SGWMP-Coach Sauerwein.