Der TuS aus Schillingen bleibt oben dran. Durch den 2:0-Auswärtserfolg bei der heimstarken DJK aus Puwig signalisiert man der Konkurrenz, dass im Schlussspurt mit ihnen zu rechnen ist. Schillingen sammelte durch den wertvollen Sieg Selbstvertrauen für die entscheidenden Wochen im Kampf um den Aufstieg in die Bezirksliga und
erwartet am nächsten Spieltag die Reserve Tarforsts.
In Pluwig ebnete ein Eigentor (15.) den Weg zum Auswärtssieg. Durch die zeitgleiche Niederlage des SV Föhren schiebt sich der TuS wieder auf Rang drei und bleibt als Verfolger einen Punkt hinter Spitzenreiter Ralingen. „Insgesamt geht der Sieg für Schillingen in Ordnung. Sie waren vor dem Tor einfach kaltschnäuziger“, sagte Aimé Kinss, Trainer der Pluwiger, nach der Partie. Schillingen tat sich in der ersten Halbzeit schwer, Chancen zu kreieren und die Pluwiger Hintermannschaft unter Druck zu setzen. Pluwig wusste dies jedoch nicht zu nutzen und kam ebenfalls nur selten zu torgefährlichen Aktionen im Spiel nach vorne. In der zweiten Hälfte sorgte Matthias Werner (60.) durch einen Sonntagsschuss in den Winkel aus über 30 Metern für das 2:0 und die Vorentscheidung. Pluwig versuchte in der Folge, ranzukommen, scheiterte aber unter anderem auch zwei Mal am Aluminium. „Es ist für uns kein Beinbruch. Wir nehmen das als junges Team mit und lernen daraus“, sagte Kinss. Spielerische Highlights blieben allerdings auch aufgrund der Platzverhältnisse Mangelware. „Generell war es kein gutes A-Klassen-Spiel. Wir hatten vielleicht die klareren Torchancen, aber Pluwig hat auch aufopferungsvoll gekämpft“, sagte Gerd Morgen vom TuS Schillingen.
Schillingen: Becker- Bernheine, Hanschmann, Schuh, Thome-Engel, Becker, Werner, Wagner, Schuh- Anell.