Topspiel-Nachbericht, A-Klasse

Leere Hände in Reinsfeld

11. Oktober 2021, 16:31 Uhr

Reinsfeld und Osburg schenkten sich kaum einen Meter. Am Ende machte lediglich ein Tor den Unterschied. Foto: Andrea Meisberger

In Reinsfeld entschied ein Tor von Lukas Thömmes eine umkämpfte, aber faire Partie zugunsten der SG Osburg. 

Als eine schnelle Kombination über Nicolas Steinbach, der in Arjen Robben-Manier von Rechtsaußen in die Mitte zog einen Steckpass auf Lukas Thömmes spielte, den Reinsfelder Torwart ausdribbelte und dann klug einschob, war die ausgeglichene und kampfbetont geführte Partie vor 150 Zuschauern bereits nach zehn Minuten entschieden. Ohne großartige Höhepunkte plätscherte das Spiel in der Folge vor sich hin. Einmal brachte der junge, erst 18 Jahre alte Constantin Philipps die Osburger Abwehr in Verlegenheit, als er allein auf Fabian Wiesenthauer zulief, aber scheiterte. Bei einer anderen Aktion lief Janik Klas allein auf den Osburger Keeper zu, wurde im letzten Moment noch von Jens Heimfarth ausgebremst. Auch im zweiten Durchgang blieb es ein enges, auf Augenhöhe geführtes Spiel, in dem Osburg in der Schlussphase die deutlich besseren Siegchancen besaß. Pascal Marx scheiterte nach einem Alleingang an der Latte und der junge Maxi Krugmann wollte es in der letzten Minute besonders gut machen, als er die leere Kiste nicht traf und deutlich übers Tor verzog. Am Ende waren sich beide Verantwortlichen darüber einig, ein kampfbetontes, interessantes Spiel gesehen zu haben, doch mit unterschiedlichem Ausgang. Während Osburgs Trainer Kevin Dres frohlockte, seit dem „dritten Spieltag endlich wieder mal ein Spiel gewonnen“ zu haben, blieb für Reinsfelds Sportchef Yannick Meerkamp die bittere Erkenntnis, trotz einer ansprechenden Leistung „wieder mit leeren Händen dazustehen. Wir sind zwar mit frischem Wind aus der Halbzeit gekommen und kamen durch Philipps über die Außenbahnen zu guten Aktionen, doch es fehlte der berühmte letzte Zentimeter. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen, leider hat sich die Negativspirale bei uns fortgesetzt, doch wir geben nicht auf und versuchen dann nächste Woche in Tawern zu gewinnen.“ Dres, der noch vorige Woche mit Rot vom Platz geflogen war, bescheinigte dem Schiedsrichter Marco Kees „eine überragende Spielleitung“.  

Fotogalerie

Kommentieren