28.01.2017

Lebenshilfe-Turnier 2017: Der Favorit gewinnt

Sirzenich siegt in der letzten Minute gegen Tawern

Nach leichten Startschwierigkeiten bestätigte der SV Sirzenich seine Favoritenrolle und gewann das kleine Lebenshilfeturnier. Foto: Jens Reh

Rund 250 Zuschauer hat das Lebenshilfe-Turnier am 06.01. in die Saar-Mosel-Halle gelockt. Als Primus der Kreisliga-B Trier/Saar hat der SVS seine Favoritenrolle bestätigt und als Sieger die Halle in Konz verlassen. Im Finale lieferte sich die Mannschaft von Trainer Helmut Gorholt ein temporeiches Spiel gegen den Liga-Zweitplatzierten SV Tawern.

Traditionell findet das kleine Lebenshilfe-Turnier mit Vertretern der B- und C-Klassen am Freitag vor dem größeren Hauptturnier statt. Auch in diesem Jahr kämpften wieder acht Teams um den Qualifikationsplatz für den Samstag. Zur besonderen Freude der Zuschauer blieb es in der Gruppenphase bis zur letzten Partie spannend: In Gruppe A setzte sich nach einem Remis im ersten Spiel Sirzenich als Gruppenerster durch. Zweiter wurde der SV Krettnach, der nur zwei Punkte vor Konz III von der Spvgg. Trier Schützenhilfe erhielt, die gegen die Konzer Drittvertretung im letzten Spiel mit 1:0 gewann. Trotz des letzten Platzes in der Vorrunde verkaufte sich der SVK als C-Ligist gut. Gegen Sirzenich und Krettnach erkämpfte man jeweils einen Punkt, die einzige Niederlage führte zum Ausscheiden. In Gruppe B war es noch enger: Nach Siegen im ersten Spiel trennten sich Wawern und Tawern 1:1 – die Möglichkeit für Franzenheim, nach dem Sieg gegen Nittel noch nach oben zu klettern. In einem Match mit vielen Torraumszenen hielt der SVT jedoch das 0:0 gegen den Tabellenzehnten der Kreisliga-B Mosel/Hochwald. Dank des besseren Torverhältnisses verteidigte Tawern Platz eins, gefolgt von der punktgleichen SG Wawern und der SG Franzenheim, die nach Fehlstart eine couragierte Leistung zeigte. Das erste Halbfinale zwischen Sirzenich und Wawern entschied erst das Sieben-Meter-Schießen. Während der SVS seine ersten drei Versuche verwandelte, gelang Wawern gegen den stark parierenden Schlussmann Markus Borne kein einziger Treffer. Im zweiten Halbfinale schoss Tawern den SV Krettnach ab, im Finale gab sich der SVT Sirzenich geschlagen. Nach frühem Rückstand konnte Tawern ausgleichen, erzielte aber nicht mehr den entscheidenden Treffer. Dieser glückte Tim Brandscheid, der zum Jubel seiner Mitspieler in der letzten Spielminute einnetzte. Aufgrund von Terminproblemen sollte der Tawern den Qualifikationsplatz des SVS übernehmen, doch auch Tawern sagte ab. Qualifikant für das Hauptturnier wurde Halbfinalist SG Wawern. 

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