Aufatmen in der Vulkaneifel, Ernüchterung an der Mosel.
Im Kellerduell der Bezirksliga behielten die zuletzt fünf Mal arg gebeutelten Hausherren die Oberhand. Der Plan von Zeltingens Trainer Thomas Mayer wurde bereits nach drei Minuten durchkreuzt, als Steven Koch einen von SV-Keeper Luca Jacobs an Patrick Scheid verwirkten Elfmeter in der dritten Minute eiskalt im Gästekasten unterbrachte. Nach Musterpass von Felix Regh, als Jonas Salzburger im richtigen Momente eingelaufen war, stand es nach eiener Viertelstunde bereits 2:0 für die Vulkaneifeler. Mit dem 3:0 von Regh, der am zweiten Pfosten stehend eine Flanke von Salzburger veredelte, war die Partie entschieden. „Von Beginn an habe ich eine Mannschaft gesehen, die das Spiel unbedingt gewinnen wollte. Das frühe 1:0 kam uns zu Pass und gab uns viel Sicherheit. Wir haben auch in der zweiten Halbzeit nicht viel zugelassen, doch selbst einige Hochkaräter ausgelassen. Es war ein verdienter und absolut wichtiger Sieg, meine Mannschaft hat geschlossen als Team agiert“, zeigte sich Laufelds Coach Oleg Tintor erleichtert. SV-Trainer Thomas Mayer stellte ernüchternd fest, dass „wir uns nach drei Minuten selbst aus dem Spiel genommen haben nach einem unkontrollierten Ball auf den Torwart, in dessen Ergebnis der Elfmeter zustande kam. So wurde unser Plan schon früh über den Haufen geworfen, am Sieg für Laufeld gibt es keine Zweifel.“ Bei den Gästen hatten wichtige Spieler, wie Florian Blesius, Benjamin Lenz und Alex Schiffmann aus diversen Gründen gefehlt.
Foto: Sandra Maes
