07.01.2019

Lauer-Hallencup 2019

30 Mannschaften spielen um lukrativsten Hallencup der Region

Reaktionsschneller Keeper und im Vorjahr Herzstück des Überraschungssiegers SG Osburg: Martin Leinenweber (in gelb). Wer holt sich den sechsten Lauer-Cup? Foto: Archiv

Die sechste Auflage des Dachdecker-Lauer-Cups lässt die Zuschauer in der Osburger Hochwaldhalle durch das attraktiv besetzte Teilnehmerfeld erneut hochklassigen Budenzauber erwarten. In diesem Jahr haben dem Orga-Team um Michael Höllen und Nico Thömmes sogar 30 Mannschaften von der Rheinlandliga bis zur D-Liga zugesagt. Eine Prognose ist unsicher, doch Vorjahressieger SG Thomm will den Titel verteidigen. 

Der Dachdecker-Hallencup hat sich fest im Terminkalender der Region etabliert und wird auch in diesem Jahr attraktiven Hallenfußball bieten. Dafür sorgt allein Rheinlandligist FSV Tarforst, der traditionell seine technisch besten Kicker auf die heimischen Hallenparketts entlässt. Vor zwei Jahren räumten die Höhenkicker aus Trier sämtliche Pokale ab: Das Team gewann im Finale gegen die SG Ehrang/Pfalzel den Cup und mit Lukas Herkenroth stelllte der FSV auch den erfolgreichsten Torjäger. Lokalmatador SG Thomm/Osburg verhinderte 2018 im Finale mit einem 7:6 im Neunmeter-Schießen den dritten Tarforster Sieg in Serie. Es ist kein Geheimnis, dass Tarforst den Titel erneut erringen will, zumal die Mannschaft von Holger Lemke in diesem Jahr einziger Rheinlandligist ist. Mit der Teilnahme des FC Avenir Beggen aus der vierten Liga Luxemburgs besitzt die sechste Auflage des Turniers internationales Flair. Trainer des Traditionsvereins, der nach dem Doppel-Abstieg just in der Zweiten Division einen Neuanfang startete, ist der in der Region bestens bekannte Niki Wagner. Zum Favoritenkreis zählen auch die Bezirksligisten SG Ruwertal, der TuS Schillingen, die TuS Mosella Schweich und der SV Leiwen-Köwerich sowie A-Ligist FSG Ehrang. Als Geheimtipp gilt auch in diesem Jahr das Team der Kicker gegen Krebs, die im Vorjahr knapp am Halbfinale scheiterten. Ehemalige Stars von einst, wie Uwe Heinsdorf, Bernhard Weis, Frank Meeth, Hans-Peter Behr, Jörg Lauer, Markus Kuhnen oder Michael Wagner, geben sich ein Stelldichein und lassen die Zuschauer mit brillanter Technik und zahlreichen Kabinettstückchen mit der Zunge schnalzen. Die Vorrundengruppen 1 und 2 beginnen am Freitagabend, die Gruppen 3 bis 6 treffen sich erst am Samstag ab 13 Uhr zu ihren Vorrundenpartien. Die jeweiligen zwei Gruppenersten ziehen in die Zwischenrunde ein. Aus diesen zwei Sechsergruppen bestreiten die ersten Zwei im berkreuzvergleichen die Halbfinals. Dem Sieger winken 1.000,- Euro Siegprämie, der Finalist erhält 750,- Euro. Der Dritte freut sich über 500,- Euro, der Vierte noch über 250,- Euro. 

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